{"id":878,"date":"2018-03-19T12:12:10","date_gmt":"2018-03-19T11:12:10","guid":{"rendered":"http:\/\/dresdentipps.de\/?p=878"},"modified":"2018-03-19T12:12:11","modified_gmt":"2018-03-19T11:12:11","slug":"wie-sicher-sind-die-daten-der-dresdner-im-rathaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=878","title":{"rendered":"Wie sicher sind die Daten der Dresdner im Rathaus?"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><p>Fast t&auml;glich gibt es Attacken von Hackern auf die Dresdner Verwaltung. Deren Abwehr l&auml;sst sich die Stadt einiges kosten.<\/p>\n<p>Bei dem Hacker-Angriff auf das Ausw&auml;rtige Amt vor wenigen Tagen haben die T&auml;ter sensible Dokumente gestohlen. Auch deshalb stellt sich immer wieder die Frage, wie sicher die Daten der B&uuml;rger im Rathaus sind. An unterschiedlichen Stellen ist ziemlich viel &uuml;ber jeden Dresdner gespeichert. Versuche, diese zu hacken, gibt es st&auml;ndig. Immer wieder wird kritisiert, dass Produkte des amerikanischen Software- und Hardware-Herstellers Microsoft besonders anf&auml;llig f&uuml;r Attacken sind. Auch die Stadtverwaltung arbeitet mit diesen.<\/p>\n<p>Komplett auf Microsoft zu verzichten, sei nicht m&ouml;glich, erkl&auml;rt Michael Breidung, IT-Chef im Rathaus. Zwar gibt es andere, offene Systeme unterschiedlicher Hersteller &ndash; sogenannte Open Source Software. &bdquo;Die komplexe Softwarelandschaft der Landeshauptstadt von &uuml;ber 300 unterschiedlichen Fachsoftwaresystemen verlangt konkrete technische Umgebungen, die im Open-Source-Bereich nicht angeboten werden&ldquo;, so Breidung. Als Betriebssystem f&uuml;r die PC-Arbeitspl&auml;tze seien diese nicht geeignet. Und die Stadt betreibt rund 6 500 Computer und Laptops, plus etwa 5 000 Rechner in Schulen. M&uuml;nchen hat komplett auf Open Source Software umgestellt und macht das gerade f&uuml;r etliche Millionen Euro wieder r&uuml;ckg&auml;ngig.<\/p>\n<p>Dass Kommunen an Microsoft kaum vorbeikommen, liegt auch daran, dass das Bundesinnenministerium mit dem Computer-Giganten Microsoft einen Vertrag hat. Alle Beh&ouml;rden bekommen so Spezialpreise f&uuml;r Lizenzen und Betreuung. Doch Microsoft sieht Breidung nicht als Problem. &bdquo;Obwohl es nat&uuml;rlich attraktiv f&uuml;r Angriffe ist, weil es weit verbreitet ist.&ldquo; Der zust&auml;ndige B&uuml;rgermeister, Peter Lames (SPD), erkl&auml;rt: &bdquo;Wir haben aber mehrere Verteidigungslinien. Wir verlassen uns nicht auf die Sicherheit von Windows 10 oder so, sondern da ist ganz viel davor geschaltet.&ldquo;<\/p>\n<p>Das ist aber auch zwingend notwendig. &bdquo;Wir haben t&auml;glich Angriffe&ldquo;, so Breidung. Diese m&uuml;ssen abgewehrt werden. Permanent wird das System der Stadt von Hackern von au&szlig;en abgetastet. Auf mehrere Tausend Vorg&auml;nge im Monat beziffert das Breidung. &bdquo;Wir sperren jeden Monat rund 400 IP-Adressen&ldquo;, verr&auml;t Lames. Das sind Rechner, von denen Angriffe entweder auf das System der Stadt ausgef&uuml;hrt werden oder die alte Dateien verwenden, die Viren oder anderes hineintragen k&ouml;nnten.<\/p>\n<p>Bisher konnten die IT-Experten des Eigenbetriebs der Stadt s&auml;mtliche Attacken abwehren. Ein Datenleck wie etwa beim Ausw&auml;rtigen Amt gab es noch nicht. &bdquo;Aber wir sind wohl auch ein weniger attraktives Ziel&ldquo;, so Breidung. Auch wenn er sagt, dass es bei Systemen, auf die auch von au&szlig;en zugegriffen werden kann, keine absolute Sicherheit gibt. &bdquo;Die Daten der B&uuml;rger sind sicher.&ldquo; Das liege auch an den vielen internen Vorgaben, sodass, selbst wenn der Rechner eines Mitarbeiters gehackt werden sollte, die Angreifer niemals auf alle Daten zugreifen k&ouml;nnen. Kein Mitarbeiter hat Zugriff auf s&auml;mtliche Daten eines B&uuml;rgers. &bdquo;Der Zugriff auf Einwohnerdaten muss von den Mitarbeitern einzeln beantragt werden&ldquo;, erkl&auml;rt Lames. Dazu sei es streng reglementiert, wer auf welche Daten zugreifen darf. Das h&auml;nge davon ab, in welchem Amt die Bediensteten arbeiten. Die Polizeibeh&ouml;rde hat beispielsweise relativ viele Zugriffsrechte. Die Mitarbeiter k&ouml;nnen die Daten aus dem Melderegister abrufen. F&uuml;r andere Bereiche ist das und auch der Zugriff auf beispielsweise Strafzettel streng abgeschottet.<\/p>\n<p>Ebenso strenge Vorgaben gibt es, wenn Datentr&auml;ger wie CDs von au&szlig;en kommen. Steuerdaten gro&szlig;er Firmen werden h&auml;ufig auf diese Weise &uuml;bermittelt. Diese werden auch genau gepr&uuml;ft, bevor sie in den Rechnern verarbeitet werden. V&ouml;llig losgel&ouml;st davon funktioniert der Internetauftritt dresden.de. &bdquo;Das soll ja sichtbar sein&ldquo;, so Breidung. &bdquo;Aber das ist selbstverst&auml;ndlich auch gesichert.&ldquo; Die Systeme, die sichtbar sind, seien aber die wenigsten.<\/p>\n<p>Auf den Dienstrechnern d&uuml;rfen auch keine oder nur die wenigsten Daten gespeichert werden. Diese liegen auf Servern. Die Verwaltung hat zwei Rechenzentren &ndash; R&auml;ume, die nur sehr wenige Personen &uuml;berhaupt betreten d&uuml;rfen. Dort sind massenhaft Daten gespeichert und das ist ebenfalls mehrfach gesichert. F&uuml;r die IT-Sicherheit gibt die Stadt jedes Jahr rund 400 000 Euro aus. Bei t&auml;glich mehreren Angriffen sei das notwendig, sagt Breidung.<\/p>\n<p>Quelle: S&auml;chsische Zeitung<\/p>\n<h3>PRESSEKONTAKT<\/h3>\n<p><b>wwr publishing GmbH &#038; Co. KG<\/b><br \/>Steffen Steuer<\/p>\n<p>Frankfurter Str. 74<br \/>64521 Gro\u00df-Gerau<\/p>\n<p>Website: www.wwr-publishing.de<br \/>E-Mail : steuer@wwr-publishing.de<br \/>Telefon: +49 (0) 6152 9553589<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/\/account.presse-services.de\/tools\/artv.php?xxad=2083-1221\" style=\"position:absolute; visibility:hidden\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast t\u00e4glich gibt es Attacken von Hackern auf die Dresdner Verwaltung. 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