{"id":5916,"date":"2024-09-24T06:00:57","date_gmt":"2024-09-24T04:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=5916"},"modified":"2024-09-17T09:08:33","modified_gmt":"2024-09-17T07:08:33","slug":"das-wachstumspotenzial-von-coworking-spaces-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=5916","title":{"rendered":"Das Wachstumspotenzial von Coworking Spaces in Deutschland"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><p>Der Immobiliendienstleister Aengevelt hat eine umfassende Analyse der Angebotsdichten und Wachstumsraten von Coworking Spaces durchgef\u00fchrt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Nachfragepotenzial f\u00fcr diese flexiblen Arbeitsr\u00e4ume im Bundesdurchschnitt vier- bis sechsmal h\u00f6her ist als das derzeitige Angebot. Coworking Spaces sind besonders attraktiv, da sie oft ein kreatives und unkonventionelles Ambiente bieten und hohe Flexibilit\u00e4t bei der Gestaltung der R\u00e4umlichkeiten erm\u00f6glichen. Dies er\u00f6ffnet interessante M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Umnutzung geeigneter Altbauten sowie ehemaliger Industrie- oder Gewerbeimmobilien.<\/p>\n<p>Obwohl Coworking Spaces h\u00e4ufig mit gro\u00dfen St\u00e4dten wie Berlin, M\u00fcnchen, Hamburg, Frankfurt, K\u00f6ln und D\u00fcsseldorf in Verbindung gebracht werden \u2013 wo tats\u00e4chlich die meisten Flex-Desk-B\u00fcros zu finden sind \u2013 weist Aengevelt darauf hin, dass die h\u00f6chsten Angebotsdichten in kleineren und mittleren St\u00e4dten zu beobachten sind. Diese Erkenntnis deutet auf ein erhebliches, bislang ungenutztes Nachfragepotenzial hin. Zudem k\u00f6nnten Coworking Spaces an Bedeutung gewinnen, da Arbeitgeber im Zuge des Homeoffice-Trends ihre B\u00fcrofl\u00e4chen reduzieren. Dies k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass Mitarbeiter aufgrund beengter Wohnverh\u00e4ltnisse und fehlender Kinderbetreuung zunehmend auf Coworking Spaces angewiesen sind.<\/p>\n<p>Die Hauptnutzer dieser Arbeitsr\u00e4ume sind Freiberufler (42 Prozent), IT-Fachkr\u00e4fte (20 Prozent), kleinere Start-ups sowie kreative K\u00f6pfe und j\u00fcngere Arbeitnehmer mit eingeschr\u00e4nkten Wohnm\u00f6glichkeiten. Arbeitgeber nutzen Coworking Spaces oft als Kapazit\u00e4tspuffer, um w\u00e4hrend Spitzenzeiten oder bei gr\u00f6\u00dferen Projekten externe Kr\u00e4fte unterzubringen. Laut dem Bundesverband Coworking Spaces Deutschland gibt es Ende 2023 insgesamt 1.852 Coworking Spaces in Deutschland, was rund 165.000 Arbeitspl\u00e4tzen entspricht \u2013 das sind etwa 0,4 Prozent aller Erwerbst\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Die regionalen Unterschiede in der Angebotsdichte sind signifikant: W\u00e4hrend Berlin mit 221 Coworking Spaces die h\u00f6chste absolute Zahl aufweist, liegt die Dichte nur bei 5,8 Spaces pro 100.000 Einwohner. Im Vergleich dazu haben St\u00e4dte wie D\u00fcsseldorf (8,9) und Frankfurt am Main (8,6) h\u00f6here Dichten. Besonders auff\u00e4llig sind jedoch Umlandgemeinden wie Oberursel (19,1), Neu-Isenburg (20,3) und Eschborn mit einem Rekordwert von 62,1 Coworking Spaces pro 100.000 Einwohner. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei lediglich 2,2 Spaces pro 100.000 Einwohner. Aengevelt schlussfolgert daraus ein enormes Nachfragepotenzial f\u00fcr Coworking Spaces in Deutschland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Immobiliendienstleister Aengevelt hat eine umfassende Analyse der Angebotsdichten und Wachstumsraten von Coworking Spaces durchgef\u00fchrt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Nachfragepotenzial f\u00fcr diese flexiblen Arbeitsr\u00e4ume im Bundesdurchschnitt vier- bis sechsmal h\u00f6her ist als das derzeitige Angebot. 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