{"id":5236,"date":"2022-09-12T05:30:10","date_gmt":"2022-09-12T03:30:10","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=5236"},"modified":"2022-09-16T14:10:29","modified_gmt":"2022-09-16T12:10:29","slug":"gdv-cyberversicherer-machen-erstmals-verluste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=5236","title":{"rendered":"GDV: Cyberversicherer machen erstmals Verluste"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><div class=\"ce_text block\">\n<p><strong>Angesichts zunehmender Hackerangriffe auf die deutsche Wirtschaft sind die Cyberversicherer 2021 erstmals in die Verlustzone gerutscht. \u201eUnter dem Strich betrug die Schaden-Kostenquote fast 124 Prozent nach 65 Prozent ein Jahr zuvor\u201c, sagte J\u00f6rg Asmussen, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Jedem eingenommen Euro in der Sparte standen somit Ausgaben f\u00fcr Sch\u00e4den und Verwaltung von 1,24 Euro gegen\u00fcber.<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt z\u00e4hlten die Cyberversicherer im vergangenen Gesch\u00e4ftsjahr knapp 3.700 Sch\u00e4den durch Hackerangriffe (plus 56 Prozent). Daf\u00fcr leisteten sie rund 137 Millionen Euro \u2013 fast dreimal so viel wie 2020. Dazu kamen Sch\u00e4den aus den Vorjahren, f\u00fcr die zus\u00e4tzliche R\u00fcckstellungen gebildet werden mussten, sowie Abschluss- und Verwaltungskosten. \u201eEinzelne Cyberattacken hatten besonders schwerwiegende Folgen und f\u00fchrten jeweils zu Kosten im oberen einstelligen Millionenbereich\u201c, so Asmussen. An Beitr\u00e4gen verbuchten die Unternehmen rund 178 Millionen Euro (plus 49 Prozent).<\/p>\n<p>In diesem Jahr sehe die Entwicklung indes noch anders aus: \u201eIn den ersten sechs Monaten sind sp\u00fcrbar weniger Sch\u00e4den entstanden\u201c, sagt Asmussen. Starke Schwankungen seien f\u00fcr einen jungen Markt nicht ungew\u00f6hnlich. \u201eVersicherer und Kunden sammeln noch Erfahrungen.\u201c Zugleich setzt sich das Wachstum fort. Ende 2021 besa\u00dfen knapp 243.000 Kunden eine Cyberversicherung \u2013 ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor. \u00c4hnlich stark legten die Vertragszahlen auch im ersten Halbjahr 2022 zu. \u201eDer Markt f\u00fcr Cyberpolicen w\u00e4chst weiterhin sehr schnell\u201c, sagt Asmussen. Der GDV-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer fordert insbesondere mittelst\u00e4ndische Unternehmen auf, sich st\u00e4rker gegen Cyberattacken zu wappnen. \u201eDie Angriffe werden immer professioneller und h\u00e4ufiger, aber das Niveau der IT-Sicherheit stagniert seit Jahren. Der Mittelstand habe die Potenziale bei der Pr\u00e4vention bei Weitem noch nicht ausgesch\u00f6pft: \u201eWir sehen bei den meisten Unternehmen noch gro\u00dfe Sicherheitsl\u00fccken\u201c, sagt Asmussen. Die Versicherungswirtschaft k\u00f6nne mit Cyberversicherungen das Restrisiko eines erfolgreichen Angriffs absichern \u2013 ein solcher Schutz setze aber ein gewisses Ma\u00df an IT-Sicherheit voraus. (<em>DFPA\/mb1<\/em>)<\/p>\n<p><em>Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) mit Sitz in Berlin ist die Dachorganisation der privaten Versicherer in Deutschland. In dem Verband sind rund 460 Mitgliedsunternehmen mit 487.500 Mitarbeitern, 454 Millionen Versicherungsvertr\u00e4gen und einem Kapitalanlagebestand von etwa 1,8 Billionen Euro zusammengeschlossen.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gdv.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.gdv.de<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts zunehmender Hackerangriffe auf die deutsche Wirtschaft sind die Cyberversicherer 2021 erstmals in die Verlustzone gerutscht. \u201eUnter dem Strich betrug die Schaden-Kostenquote fast 124 Prozent nach 65 Prozent ein Jahr zuvor\u201c, sagte J\u00f6rg Asmussen, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). 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