{"id":5124,"date":"2022-07-13T05:30:16","date_gmt":"2022-07-13T03:30:16","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=5124"},"modified":"2022-07-13T11:09:01","modified_gmt":"2022-07-13T09:09:01","slug":"bargeldnachfrage-leicht-erholt-bargeldinfrastruktur-fuer-die-zukunft-sichern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=5124","title":{"rendered":"Bargeldnachfrage leicht erholt &#8211; Bargeldinfrastruktur f\u00fcr die Zukunft sichern"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><p><strong>Die Nachfrage nach Bargeld erholt sich seit einigen Wochen wieder leicht. \u201eDas ist, angesichts der Entwicklungen in den vergangenen Jahren, eine gute Nachricht f\u00fcr die Geld- und Wertdienstleister\u201c, so Florian Graf, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW).<\/strong><\/p>\n<p>Laut Graf sei ebenfalls ermutigend, dass auch die Verbraucher weiterhin mehrheitlich an Banknoten und M\u00fcnzen festhalten wollen, wie es die aktuelle Studie der Deutschen Bundesbank zum Zahlungsverhalten zeigt. \u201eDaf\u00fcr muss nun auch die Bargeldinfrastruktur zukunftsfest gestaltet werden\u201c, erkl\u00e4rte Graf.<\/p>\n<p>Die neue Bundesbank-Studie verzeichnet zwar erneut einen R\u00fcckgang der Bargeldnutzung. Gleichzeitig weisen die Autoren aber darauf hin, dass erst nach Ende aller Coronama\u00dfnahmen beurteilt werden k\u00f6nne, ob und wie sich dieser Trend weiter entwickeln werde. Ob also zum Beispiel auf Volksfesten, auf denen traditionell eher bar bezahlt wird, auch in Zukunft Banknoten und M\u00fcnzen das bevorzugte Zahlungsmittel bleiben. Die Vorstellung der Studie jedenfalls erfolgt zu einem Zeitpunkt, zu dem die Bundesbank wieder eine steigende Bargeldnachfrage verzeichnet.<\/p>\n<p>Die im Auftrag des Bundestagsausschusses f\u00fcr Bildung, Forschung und Technikfolgenabsch\u00e4tzung durchgef\u00fchrte Studie zur \u201eWelt ohne Bargeld \u2013 Ver\u00e4nderungen der klassischen Banken- und Bezahlsysteme\u201c, zu der auch die BDGW ihre Expertise beigesteuert hat, best\u00e4tigt, dass Bargeld nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit das meistgenutzte Zahlungsmittel ist. Durch die Studie werde aber auch deutlich, dass dies nur aufgrund einer angemessenen Bargeldinfrastruktur m\u00f6glich sei.<\/p>\n<p>\u201eDie Verbraucherinnen und Verbraucher m\u00fcssen weiterhin die von ihnen gew\u00fcnschte Wahlfreiheit der Zahlungsmittel haben\u201c, so Graf. Der Bestand der Bargeldinfrastruktur \u2013 ein fl\u00e4chendeckendes Netz aus Geldautomaten und Filialen der Kreditinstitute \u2013 m\u00fcsse jetzt abgesichert werden. Auch eine gesetzliche Annahmepflicht f\u00fcr Bargeld im Handel sei erforderlich. \u201eSo kann die Bargeldinfrastruktur weiter wirtschaftlich betrieben und die Bargeldversorgung der Bev\u00f6lkerung langfristig gew\u00e4hrleistet werden\u201c, erkl\u00e4rte Graf.\u00a0<em>(DFPA\/JF1)<\/em><\/p>\n<p><em>Der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e.V. (BDGW) geh\u00f6ren zurzeit 28 ordentliche Mitgliedsunternehmen, mit insgesamt 80 Niederlassungen, und 22 au\u00dferordentliche Mitgliedsunternehmen an. Insgesamt verf\u00fcgt die Branche \u00fcber rund 2.400 gepanzerte Spezialgeldtransportfahrzeuge und besch\u00e4ftigt rund 10.000 Mitarbeiter. Davon sind zwei Drittel im Geld- und Werttransport und ein Drittel in der Geldbearbeitung t\u00e4tig. Der Umsatz der Branche lag im Jahr 2021 bei rund 650 Millionen Euro.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bdgw.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.bdgw.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nachfrage nach Bargeld erholt sich seit einigen Wochen wieder leicht. \u201eDas ist, angesichts der Entwicklungen in den vergangenen Jahren, eine gute Nachricht f\u00fcr die Geld- und Wertdienstleister\u201c, so Florian Graf, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW). 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