{"id":5056,"date":"2022-06-01T05:30:09","date_gmt":"2022-06-01T03:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=5056"},"modified":"2022-06-02T08:56:35","modified_gmt":"2022-06-02T06:56:35","slug":"marktkommentar-ausmass-der-techkorrektur-hat-viele-anleger-ueberrascht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=5056","title":{"rendered":"Marktkommentar: Ausma\u00df der Techkorrektur hat viele Anleger \u00fcberrascht"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><p><strong>Google, Facebook &amp; Co hatten einen schlechten Start ins Jahr. Aber auch das Umfeld f\u00fcr den IT-Sektor ist bereits seit Oktober vergangenen Jahres eher schwach und der April war seit langer Zeit einer der negativsten Monate f\u00fcr den Nasdaq. Allerdings war der Tech-Sektor im Jahr 2020 und 2021 sehr stark anstiegen, dass eine gewisse Korrektur nicht wirklich \u00fcberraschend war, so merkt Sverre Bergland, Portfolio Manager \u201eDNB Fund Technology\u201c<\/strong> <strong>bei dem<\/strong> <strong>Verm\u00f6gensverwalter DNB Asset Management (DNB AM), in einem Marktkommentar an. <\/strong><\/p>\n<p>Was aber viele Anleger \u00fcberrascht hat, sei das Ausma\u00df der Korrektur. Bisher bedeutete dies einen sehr harten Absturz f\u00fcr den teuersten Teil des Marktes. Ein Grund bestehe sicherlich in der Divergenz zwischen Wachstum- und Value-Titeln. Diese Entwicklung begann zwar schon vor der Covid-Pandemie, der Trend wurde allerdings \u2013 auch durch den starken R\u00fcckgang der Zinsen \u2013 nochmals verst\u00e4rkt, so hei\u00dft es. Zudem kamen viele neue Teilnehmer auf den Aktienmarkt, so dass der Anteil an Privatanlegern deutlich gr\u00f6\u00dfer geworden sei. Und all diese Faktoren zusammen h\u00e4tten ihre Auswirkungen. \u201eObwohl einige Titel um bis zu 80 Prozent gefallen sind, halten wir sie immer noch f\u00fcr teuer. Sie haben in 2021 einen Punkt erreicht, der einfach v\u00f6llig unrealistisch war, und die Gegenreaktion ist jetzt da\u201c, so Bergland. Wenn es zu einer derart starken Korrektur kommt, werden laut Kommentar einige dieser Aktien zu interessanten Anlagezielen. Allerdings gebe es einige darunter, die noch kein Geld verdienen. Diese seien aus Berglands Sicht nicht interessant.<\/p>\n<p>Eine gro\u00dfe Anzahl der Konsumenten h\u00e4tten w\u00e4hrend der Pandemie neue Telefone, PCs, Fernseher etc. gekauft. Wenn die Menschen jetzt wieder beginnen, ein normaleres Leben zu f\u00fchren, werde auf der anderen Seite weniger Geld f\u00fcr Elektronik \u00fcbrigbleiben. Deshalb habe Bergland beispielsweise den Halbleiter- und Hardwarebereich untergewichtet. Investiert wurde sowohl in den Softwarebereich als auch in den eher wertorientierten Teil des Marktes. Dazu z\u00e4hlen zum Beispiel Unternehmen wie Microsoft, SAP und Oracle. Ein weiterer interessanter Bereich sei der Spielesektor. Dort werde von einer h\u00f6heren Wachstumsrate in der zweiten H\u00e4lfte des Jahres ausgegangen. In diesem Sektor gebe es zahlreiche Fusionen und \u00dcbernahmen, wie Microsoft bei Activision Blizzard. Die M&amp;A-Aktivit\u00e4ten werden dort weitergehen, da die User in der Regel auf den Plattformen bleiben. \u00a0Bei Microsoft ist Bergland optimistisch, was die weitere Entwicklung angeht, da das Unternehmen in fast allen wichtigen IT-Trends sehr gut positioniert sei. Ausgegangen wird von einem Wachstum von 16 bis 20 Prozent. Das Unternehmen verf\u00fcge \u00fcber ein sehr gutes Modell f\u00fcr wiederkehrende Einnahmen. Im Gegensatz dazu ist Bergland bei Apple wiederum sehr skeptisch. Der Grund sei, dass der Elektronikmarkt beziehungsweise der Verbrauchermarkt in der n\u00e4chsten Zeit recht schwierig sein k\u00f6nnte, weil in der Pandemie-Zeit zu viel in diesen Markt investiert wurde. Bei Google und Facebook ist er laut Kommentar neutral eingestellt. Die Aktien seien sehr attraktiv bewertet, aber es sei ein wenig unklar, wie sich der Werbemarkt in den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monaten entwickeln wird.<\/p>\n<p>Potenzial beziehungsweise starkes Wachstum werde beim Cloud Computing gesehen. Der Markt sei bereits sehr gro\u00df, trotzdem k\u00f6nnte man sich noch in einem fr\u00fchen Zyklus befinden. Allein Microsoft sei in diesem Bereich im letzten Quartal um fast 50 Prozent gewachsen und erwartet f\u00fcr das n\u00e4chste Quartal \u00e4hnliche Zahlen. (<em>DFPA\/mb1<\/em>)<\/p>\n<p><em>DNB Asset Management S.A. ist ein f\u00fchrender nordischer Verm\u00f6gensverwalter, der Produkte innerhalb der nordischen Anlageklassen und in ausgew\u00e4hlten Themenbereichen anbietet. Er geh\u00f6rt zu 100 Prozent der an der Osloer B\u00f6rse notierten DNB ASA Group, die zu den erfolgreichsten Finanzdienstleistern Skandinaviens z\u00e4hlt.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.dnbam.com\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.dnbam.com\/de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Google, Facebook &amp; Co hatten einen schlechten Start ins Jahr. Aber auch das Umfeld f\u00fcr den IT-Sektor ist bereits seit Oktober vergangenen Jahres eher schwach und der April war seit langer Zeit einer der negativsten Monate f\u00fcr den Nasdaq. 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