{"id":4986,"date":"2022-04-23T05:30:23","date_gmt":"2022-04-23T03:30:23","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4986"},"modified":"2022-04-25T10:42:54","modified_gmt":"2022-04-25T08:42:54","slug":"logistik-vermietungsmarkt-startet-mit-rekordumsatz-ins-neue-jahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4986","title":{"rendered":"Logistik-Vermietungsmarkt startet mit Rekordumsatz ins neue Jahr"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><p><strong>Mit einem Fl\u00e4chenumsatz von 2,33 Millionen Quadratmetern (inklusive Eigennutzer) wurde an den deutschen Logistikm\u00e4rkten eine neue Bestmarke erzielt. Das bereits starke Vorjahresquartal wurde um rund ein Drittel \u00fcbertroffen und der langj\u00e4hrige Durchschnitt konnte um fast 60 Prozent getoppt werden. Dies ergibt die Analyse des Immobiliendienstleisters BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).<\/strong><\/p>\n<p>Laut BNPPRE wurde das Ergebnis nicht zuletzt durch eine Reihe von Gro\u00dfabschl\u00fcssen erm\u00f6glicht. So trug beispielsweise der Tesla-Neubau in Gr\u00fcnheide 327.000 Quadratmetern zum Umsatz bei. Da der Tesla-Abschluss in das Berliner Marktgebiet f\u00e4llt, verzeichneten die gro\u00dfen Logistikregionen (Berlin, D\u00fcsseldorf, Frankfurt, Hamburg, K\u00f6ln, Leipzig, M\u00fcnchen, Stuttgart) mit gut einer Million Quadratmetern einen neuen Umsatzrekord, der den langj\u00e4hrigen Durchschnitt um 62 Prozent \u00fcbertrifft. Ohne den Tesla-Abschluss registrierten die gro\u00dfen Logistikregionen einen R\u00fcckgang um gut zw\u00f6lf Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal, erzielten aber dennoch das zweitbeste je registrierte Ergebnis. Mit Ausnahme von Berlin (487.000 Quadratmeter; plus 225 Prozent beziehungsweise. ohne Tesla 160.000 Quadratmeter; plus sieben Prozent), Stuttgart (64.000 Quadratmeter; plus 42 Prozent) und D\u00fcsseldorf (54.000 Quadratmeter; plus acht Prozent) verzeichnen alle \u00fcbrigen gro\u00dfen Standorte im Vergleich zum Vorjahr R\u00fcckg\u00e4nge.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber wurde au\u00dferhalb der gro\u00dfen Logistik-Hubs eine neue Bestmarke aufgestellt. Die registrierten 1,3 Millionen Quadratmeter liegen rund 47 Prozent \u00fcber dem langj\u00e4hrigen Schnitt und sind auch Ausdruck des Angebotsmangels in den gro\u00dfen Ballungsr\u00e4umen, der insbesondere viele Big-Box-Nutzer dazu zwingt, in periphere Lagen auszuweichen. Innerhalb der betrachteten Regionen sind allerdings deutliche regionale Unterschiede festzustellen. W\u00e4hrend der Umsatz in den zw\u00f6lf Logistik-Hubs, die BNPPRE zus\u00e4tzlich zu den gro\u00dfen Ballungsr\u00e4umen regelm\u00e4\u00dfig analysiert, mit insgesamt 383.000 Quadratmetern rund 29 Prozent niedriger als im Vorjahr liegt, ist beispielsweise im Ruhrgebiet (119.000 Quadratmeter; plus 177 Prozent) eine deutliche Zunahme zu verzeichnen.<\/p>\n<p>Die hohe Fl\u00e4chenabsorption der vergangenen Jahre in Verbindung mit den gestiegenen Baukosten hat die Mieten in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten in fast allen bedeutenden Logistikregionen steigen lassen. Im Schnitt haben sowohl die Spitzen- als auch die Durchschnittsmieten in den Agglomerationsr\u00e4umen um vier Prozent zugelegt. Die st\u00e4rkste Zunahme bei der Spitzenmiete konnte in D\u00fcsseldorf verzeichnet werden, wo ein Zuwachs von 60 Cent auf nun 6,70 Euro pro Quadratmeter zu Buche steht. Teuerste M\u00e4rkte sind weiterhin Berlin (7,50 Euro pro Quadratmeter; plus vier Prozent) und M\u00fcnchen (7,50 Euro pro Quadratmeter; plus vier Prozent). Auf den weiteren Pl\u00e4tzen folgen Frankfurt (7,20 Euro pro Quadratmeter; plus drei Prozent), Stuttgart (7,10 Euro pro Quadratmeter; plus ein Prozent), Hamburg (6,75 Euro pro Quadratmeter; plus sieben Prozent), K\u00f6ln (6,00 Euro pro Quadratmeter; plus drei Prozent) und Leipzig (4,65 Euro pro Quadratmeter; plus ein Prozent).<\/p>\n<p>\u201eIn den ersten drei Monaten des Jahres haben die geopolitischen und wirtschaftlichen Entwicklungen noch keinen ma\u00dfgeblichen Einfluss auf den Fl\u00e4chenumsatz gehabt. Die insgesamt eingetr\u00fcbten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen d\u00fcrften allerdings in den kommenden Monaten nicht v\u00f6llig spurlos an den Nutzerm\u00e4rkten vorbeigehen. In welchem Umfang sich dies auf den Logistikm\u00e4rkten widerspiegeln wird, bleibt zwar vorerst abzuwarten, aber es gibt dennoch auch Faktoren, die f\u00fcr den weiteren Jahresverlauf positiv stimmen. So d\u00fcrfte beispielsweise die Umstrukturierung vieler Lieferketten durch die aktuelle Situation weiter beschleunigt werden, was wiederum neue Nachfrageimpulse ausl\u00f6st. Durch das gute Fundament, das zu Jahresbeginn gelegt wurde, ist daher aus heutiger Perspektive mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit ein Ergebnis sp\u00fcrbar \u00fcber dem langj\u00e4hrigen Durchschnitt von rund 6,5 Millionen Quadratmetern bis zum Jahresende zu erwarten. Das Mietniveau d\u00fcrfte durch das enge Angebot und die weiter steigenden Baukosten ebenfalls noch einmal zulegen\u201c, so Bastian Hafner, Head of Logistics &amp; Industrial Advisory bei BNPPRE.\u00a0<em>(DFPA\/JF1)<\/em><\/p>\n<p><em>Das international t\u00e4tige Immobilienberatungsunternehmen BNP Paribas Real Estate S.A.S. (BNPPRE) ist eine Tochtergesellschaft der franz\u00f6sischen Gro\u00dfbank BNP Paribas.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.realestate.bnpparibas.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.realestate.bnpparibas.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem Fl\u00e4chenumsatz von 2,33 Millionen Quadratmetern (inklusive Eigennutzer) wurde an den deutschen Logistikm\u00e4rkten eine neue Bestmarke erzielt. Das bereits starke Vorjahresquartal wurde um rund ein Drittel \u00fcbertroffen und der langj\u00e4hrige Durchschnitt konnte um fast 60 Prozent getoppt werden. Dies ergibt die Analyse des Immobiliendienstleisters BNP Paribas Real Estate (BNPPRE). 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