{"id":4908,"date":"2022-03-24T05:30:03","date_gmt":"2022-03-24T04:30:03","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4908"},"modified":"2022-03-23T16:39:12","modified_gmt":"2022-03-23T15:39:12","slug":"cms-studie-europaeische-ma-transaktionen-wieder-auf-vor-pandemie-niveau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4908","title":{"rendered":"CMS-Studie: &#8222;Europ\u00e4ische M&amp;A-Transaktionen wieder auf Vor-Pandemie-Niveau&#8220;"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><div class=\"layout_full block\">\n<div class=\"ce_text block\">\n<p><strong>Im Jahr 2021 erlebte der europ\u00e4ische Transaktionsmarkt f\u00fcr Fusionen und \u00dcbernahmen (Mergers &amp; Acquisitions; M&amp;A) einen regelrechten Boom, der durch eine R\u00fcckkehr zum Vor-Pandemie-Niveau und durch die Wiederaufnahme des normalen Transaktionsverhaltens bei der Mehrheit der Transaktionen gekennzeichnet war. Dies geht aus der j\u00fcngsten j\u00e4hrlich erscheinenden \u201eEuropean M&amp;A Study\u201c der internationalen Wirtschaftskanzlei CMS hervor.<\/strong><\/p>\n<p>Die mehrj\u00e4hrige Analyse der grundlegenden Regelungen, die in M&amp;A-Vertr\u00e4gen getroffen werden, basiert auf einer hauseigenen Datenbank der Kanzlei CMS, in der mehr als 5.000 Transaktionen erfasst sind. In dieser nunmehr 14. Ausgabe der Studie sind knapp 500 Deals hinzugekommen, bei denen CMS europaweit beratend t\u00e4tig war \u2013 so viele Deals wie noch nie in einem einzigen Jahr, was den derzeitigen M&amp;A-Boom widerspiegele.<\/p>\n<p>Die CMS-Studie zeigt, dass bei den meisten Transaktionen vertragliche Regelungsstandards, wie sie vor der Pandemie vereinbart wurden, zum Einsatz kamen. Dabei waren ein h\u00f6herer Anteil von Transaktionen mit Earn-out-Regelung sowie eine Bewegung hin zu wieder mehr verk\u00e4uferfreundlichen Regelungen zu verzeichnen. Insbesondere die Regelungen zur Risikoverteilung zwischen Verk\u00e4ufer und K\u00e4ufer folgten wieder mehr den Standards, wie sie sich vor der Pandemie herausgebildet hatten.<\/p>\n<p>Aus der CMS European M&amp;A Study geht hervor, dass das Transaktionsgeschehen nach wie vor \u00fcberwiegend von K\u00e4ufern angetrieben wird, die neue M\u00e4rkte erschlie\u00dfen wollen (43 Prozent). Bei \u00fcber einem Drittel (36 Prozent) der Deals geht es um den Erwerb von Know-how oder eine Acqui-hire-Transaktion, also eine \u00dcbernahme, welche in erster Linie auf die Rekrutierung von Mitarbeitern fokussiert ist. Au\u00dferdem nahmen gegen\u00fcber dem Jahr 2020 die Transaktionen, die den Erwerb eines Konkurrenten zum Gegenstand hatten, um zehn Prozentpunkte von 22 Prozent auf 32 Prozent zu.<\/p>\n<p>Dr. Maximilian Grub, Partner im Bereich Corporate\/M&amp;A bei CMS Deutschland, kommentiert: \u201eDie diesj\u00e4hrige M&amp;A Studie zeigt, dass sich der M&amp;A-Markt wieder auf das Vor-Krisen-Niveau zur\u00fcckbewegt. Mit Blick auf den deutschen Markt sticht insbesondere ein weiter zunehmender Trend zu W&amp;I-Versicherungen bei Transaktionen hervor. Fast die H\u00e4lfte aller gr\u00f6\u00dferen Transaktionen wird so gegen\u00fcber Risiken abgesichert.\u201c W&amp;I steht f\u00fcr Warranty und Indemnity also f\u00fcr Garantie und Schadensersatz.<\/p>\n<p>Louise Wallace, Leiterin der CMS Corporate\/M&amp;A Group, erkl\u00e4rt: \u201eDie Ergebnisse lassen vermuten, dass wir bez\u00fcglich der k\u00fcnftigen Entwicklung der Abschl\u00fcsse in Europa optimistisch sein d\u00fcrfen. In vielerlei Hinsicht \u201anormalisierte\u2018 sich die Situation 2021 wieder. Die vertraglichen Regelungen entwickelten sich wie gewohnt und das Vertrauen der Wirtschaft und der Anleger nahm wieder zu. Wir werden aber abwarten m\u00fcssen, ob sich diese robuste Entwicklung der M&amp;A-Transaktionen angesichts der Invasion in der Ukraine im Jahr 2022 fortsetzt.\u201c<\/p>\n<p>Stefan Brunnschweiler, Co-Leiter der CMS Corporate\/M&amp;A Group, erg\u00e4nzt: \u201eDiese Studie beschreibt ein turbulentes Jahr f\u00fcr M&amp;A, wobei sich der Markt auf spektakul\u00e4re Weise vom starken Einbruch in der ersten Phase der Corona-Pandemie erholt hat. Nat\u00fcrlich gibt es immer noch Risiken und Unw\u00e4gbarkeiten, insbesondere im aktuellen politischen Umfeld. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass sich die M&amp;A-Aktivit\u00e4ten weiterhin gut entwickeln und das globale Unternehmenswachstum beschleunigen werden.\u201c (DFPA\/JF1)<\/p>\n<p><em>Die CMS Hasche Sigle Partnerschaft von Rechtsanw\u00e4lten und Steuerberatern mbB mit Sitz in Berlin ist eine wirtschaftsberatende Anwaltskanzlei. In acht deutschen Wirtschaftszentren und an f\u00fcnf internationalen Standorten sind mehr als 600 Rechtsanw\u00e4lte, Steuerberater und Notare f\u00fcr die 1999 gegr\u00fcndete Kanzlei t\u00e4tig.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cms-hs.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"broken_link\">www.cms-hs.com<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2021 erlebte der europ\u00e4ische Transaktionsmarkt f\u00fcr Fusionen und \u00dcbernahmen (Mergers &amp; Acquisitions; M&amp;A) einen regelrechten Boom, der durch eine R\u00fcckkehr zum Vor-Pandemie-Niveau und durch die Wiederaufnahme des normalen Transaktionsverhaltens bei der Mehrheit der Transaktionen gekennzeichnet war. Dies geht aus der j\u00fcngsten j\u00e4hrlich erscheinenden \u201eEuropean M&amp;A Study\u201c der internationalen Wirtschaftskanzlei CMS hervor. 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