{"id":484,"date":"2018-02-06T05:34:08","date_gmt":"2018-02-06T04:34:08","guid":{"rendered":"http:\/\/dresdentipps.de\/?p=484"},"modified":"2018-02-06T05:34:08","modified_gmt":"2018-02-06T04:34:08","slug":"nebenkosten-bei-immobilien-darauf-ist-zu-achten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=484","title":{"rendered":"Nebenkosten bei Immobilien: Darauf ist zu achten!"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><p>Es gibt viele gute Gr&uuml;nde, sich eine eigene Immobilie zuzulegen. Ob diese nun als Eigenheim oder ganz einfach als sicherer Hafen f&uuml;r das pers&ouml;nliche Verm&ouml;gen.<\/p>\n<p>Noch sind die Kreditzinsen gering daf&uuml;r steigen die Immobilienpreise. Doch wer nicht aufpasst, droht in die Kostenfalle zu tappen.<\/p>\n<p>Was genau spricht eigentlich noch daf&uuml;r, sich eine eigene Immobilie zuzulegen? Allem Anschein nach ist dies noch immer sehr viel. Vor zwei Jahren beispielsweise wechselten so viele Eigentumswohnungen den Besitzer wie schon lange Zeit nicht mehr. 20.000 Menschen kauften und verkauften Wohnraum in Deutschland.<\/p>\n<p>Doch solch eine Investition ist nat&uuml;rlich auch mit einigen Kosten verbunden. Neben den Mietpreisen sind dabei nat&uuml;rlich auch die Nebenkosten zu beachten, die gerne einmal vergessen werden, wenn der Kaufpreis allzu lukrativ erscheint. Schnell k&ouml;nnen die Kosten so nochmals um 15 Prozent, den Kaufpreis betrachtet, nach oben klettern. Da hilft vielen &uuml;berraschten K&auml;ufern oft nur eine spontane und m&ouml;glichst schnell verf&uuml;gbare Anschlussfinanzierung , wenn das Geld urpl&ouml;tzlich knapp wurde.<\/p>\n<p>Doch warum ist das so? Meist sind diese Extrakosten gar nicht versteckt, sondern sind ganz einfach dem Unwissen der Immobilienk&auml;ufer zuzuschreiben. Dabei steht es oftmals schon vor dem Kaufabschluss fest, welche Kosten auf angehende Immobilienbesitzer zukommen werden &ndash; ein &Uuml;berblick:<\/p>\n<p><strong>Das Gutachten: kein Muss, oft aber zu empfehlen<\/strong><\/p>\n<p>Viele Menschen k&ouml;nnen nicht einsch&auml;tzen, ob eine Immobilie den geforderten Kaufpreis &uuml;berhaupt wert ist. Wer nicht zuf&auml;llig Architekt, Immobilienberater oder Ingenieur ist, hat es schwer, eine vern&uuml;nftige Antwort auf die Preisfrage zu finden. Hier helfen Gutachten, die nat&uuml;rlich bezahlt werden m&uuml;ssen. Wie viel ein Gutachten, das den Verkehrswert der Immobilie in Zahlen fasst, kostet, regelt die HOAI.<\/p>\n<p><strong>Die Maklerprovision: f&uuml;r alle, die nicht selbst suchen wollen<\/strong><\/p>\n<p>Nat&uuml;rlich braucht es keinen Makler, und wer ohnehin knapp bei Kasse ist, sollte auf einen Makler auch tats&auml;chlich verzichten. Dies bedeutet aber auch, dass wom&ouml;glich l&auml;nger gesucht werden muss, denn nat&uuml;rlich besitzt diese Berufsgruppe hervorragende Kenntnisse und Informationsnetze &uuml;ber und auf dem Immobilienmarkt. Zwischen drei und sieben Prozent des Kaufpreises zus&auml;tzlich Mehrwertsteuer sind meist als Provision an den Makler zu zahlen. Da geht es schnell in den f&uuml;nfstelligen Bereich.<\/p>\n<p><strong>Die Grunderwerbsteuer: abh&auml;ngig vom Bundesland, aber nicht zu umgehen<\/strong><\/p>\n<p>Die Grunderwerbsteuer muss in jedem deutschen Bundesland gezahlt werden, in den Alten wie den Neuen L&auml;ndern. Der Steuersatz selbst unterscheidet sich jedoch von Bundesland zu Bundesland und liegt zwischen 3,5 und 6,5 Prozent der Kaufsumme. Th&uuml;ringen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Brandenburg f&uuml;hren die Spitzensteuertabelle derzeit an. Umgehen kann man diese Steuer &uuml;brigens nicht, denn nur wer die Bescheinigung des Finanzamtes beim Grundbuchamt vorlegt, darf sich &uuml;berhaupt ins Grundbuch seines Bezirks eintragen.<\/p>\n<p><strong>Der Grundbucheintrag: der Beleg der Eigent&uuml;merschaft<\/strong><\/p>\n<p>Denn erst wenn der bereits angesprochene Eintrag in das Grundbuch erfolgt ist, werden K&auml;ufer auch zu Besitzern einer Immobilie. Nat&uuml;rlich ist auch dies mit Kosten verbunden. Doch auch hier gibt es wieder &ouml;rtliche Unterschiede. Die genauen Geb&uuml;hrens&auml;tze sind in der Geb&uuml;hrenordnung einzusehen oder direkt beim Grundbuchamt zu erfragen.<\/p>\n<p><strong>Die Notargeb&uuml;hren: essentiell f&uuml;r einen rechtskr&auml;ftigen Vertrag<\/strong><\/p>\n<p>Um aber &uuml;berhaupt als K&auml;ufer zu gelten, braucht es nat&uuml;rlich erst einmal einen offiziellen Kaufvertrag. Dieser wiederum ist nur rechtskr&auml;ftig, wenn auch ein Notar zur Stelle gewesen ist, der den Wechsel der Immobilie von der einen in die andere Hand beglaubigt. Notarkosten orientieren sich &auml;hnlich wie Maklergeb&uuml;hren am Kaufpreis der Immobilie und liegen meist bei circa einem Prozent der Kaufsumme.<\/p>\n<p><strong>Was oft vergessen wird: R&uuml;cklagen f&uuml;r den Werterhalt ber&uuml;cksichtigen<\/strong><\/p>\n<p>Abseits der mehr oder minder offensichtlichen Kosten gibt es dann noch einen Punkt, der sehr gerne von Immobilienk&auml;ufern vergessen wird, gerade wenn alle b&uuml;rokratischen Kostenh&uuml;rden bereits genommen wurden.<\/p>\n<p>Dabei handelt es sich um Kapital, das zwar zur Zeit des Immobilienkaufs noch keine Rolle spielt bzw. spielen sollte, sp&auml;ter aber durchaus von Bedeutung sein k&ouml;nnte, wenn die Immobilie doch einmal verkauft werden soll oder muss: und zwar das Geld f&uuml;r etwaige Reparaturen und Modernisierungen, die f&uuml;r den Werterhalt des Geb&auml;udes ganz entscheidend sind.<\/p>\n<p>Wie hoch eine sogenannte Instandhaltungsr&uuml;cklage ausfallen muss, das h&auml;ngt von verschiedenen Faktoren wie dem Alter und der Gr&ouml;&szlig;e der Immobilie ab. Der Verband privater Bauherren (VPB) empfiehlt all denjenigen, die dieses Kapital nicht auf einmal beiseitelegen k&ouml;nnen, bei der Berechnung des ben&ouml;tigten Kapitals folgende Formel zu verwenden:<\/p>\n<p><strong>Jeden Monat einen Euro je Quadratmeter Baufl&auml;che zur Seite legen<\/strong><\/p>\n<p>Noch etwas detaillierter und gestaffelter f&auml;llt der Rat des Bundesbauministeriums aus. Dieses stellt folgende Berechnungsgrundlage zur Verf&uuml;gung und bemerkt, dass die Gelder ja nicht nur f&uuml;r gro&szlig;e Sanierungsprojekte ben&ouml;tigt werden, sondern eben auch f&uuml;r kleinere Reparaturen, die jedes Jahr anfallen und dann nicht aus der monatlichen Haushaltskasse bezahlt werden m&uuml;ssen:<\/p>\n<p>&#8211; f&uuml;r bis zu 5 Jahre alte H&auml;user: 4 Euro je Quadratmeter<br \/>&#8211; f&uuml;r bis zu 10 Jahre alte H&auml;user: 6 Euro je Quadratmeter<br \/>&#8211; f&uuml;r bis zu 15 Jahre alte H&auml;user: 7,50 Euro je Quadratmeter<br \/>&#8211; f&uuml;r H&auml;user ab dem 16. Baujahr: 10 Euro je Quadratmeter<\/p>\n<p><strong>Fazit: Der Immobilienkauf lohnt sich, wenn&hellip;<\/strong><\/p>\n<p>&hellip; alle entstehenden Kosten von vornherein bedacht werden. Wer gewissenhaft kalkuliert und alle Kosten berechnet, hat am Ende gute Chancen, tats&auml;chlich noch ein preiswertes und bezahlbares Eigenheim zu finden &ndash; und zu finanzieren. Mietfrei zu sein im Alter, eigene Entscheidungen &uuml;ber Wertsteigerungsma&szlig;nahmen treffen zu k&ouml;nnen, keine Bindung an Mieter und Mietvertr&auml;ge zu haben und die derzeitigen g&uuml;nstigen Bedingungen sind f&uuml;r viele Menschen immer noch die besten Gr&uuml;nde, sich eine eigene Immobilie zuzulegen.<\/p>\n<p>Zwar bergen niedrige Zinsen auch das Risiko, dass Immobilienpreise aufgrund des gestiegenen Interesses sehr schnell ansteigen, wer dies aber wei&szlig; und schnell handelt, kann von eben jener Entwicklung auch jetzt noch profitieren.<\/p>\n<p>Quelle: S&auml;chsische Zeitung &#8211; Immobilienportal<\/p>\n<h3>PRESSEKONTAKT<\/h3>\n<p><b>wwr publishing GmbH &#038; Co. KG<\/b><br \/>Steffen Steuer<\/p>\n<p>Frankfurter Str. 74<br \/>64521 Gro\u00df-Gerau<\/p>\n<p>Website: www.wwr-publishing.de<br \/>E-Mail : steuer@wwr-publishing.de<br \/>Telefon: +49 (0) 6152 9553589<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/\/account.presse-services.de\/tools\/artv.php?xxad=1899-1221\" style=\"position:absolute; visibility:hidden\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch immer gelten Immobilien als eine der beliebtesten Wertanlagen \u00fcberhaupt. 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