{"id":4839,"date":"2022-02-24T05:30:57","date_gmt":"2022-02-24T04:30:57","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4839"},"modified":"2022-02-24T10:46:44","modified_gmt":"2022-02-24T09:46:44","slug":"studie-co-ownership-ermoeglicht-jedem-vierten-deutschen-eigentum-an-hochwertiger-ferienimmobilie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4839","title":{"rendered":"Studie: Co-Ownership erm\u00f6glicht jedem vierten Deutschen Eigentum an hochwertiger Ferienimmobilie"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><p><strong>Nach dem gro\u00dfen Markterfolg in den USA etabliert sich das Co-Ownership von Ferienimmobilien als neuer Trend zunehmend auch in Deutschland. In einer Studie nimmt die Wirtschaftspr\u00fcfungsgesellschaft Ernst &amp; Young (EY) die rechtlichen, regulatorischen und gesellschaftlichen Auswirkungen dieser neuen Eigentums-Kategorie unter die Lupe.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eAls Berater der \u00f6ffentlichen Hand sind wir mit den Folgeproblemen des Leerstands bei Ferienimmobilien konfrontiert, deshalb erscheint eine differenzierte Betrachtung von Co-Ownership als einem Ansatz, um positive Effekte f\u00fcr die Gemeinden zu bewirken, geboten&#8220;, erkl\u00e4rt Professor Dr. Sven-Joachim Otto, Partner und Rechtsanwalt bei EY LAW in D\u00fcsseldorf, die Motivation f\u00fcr die Studie, die auf Basis von Daten des deutschen Marktf\u00fchrers MYNE Homes und eigener Marktrecherchen von EY in Europa und den USA erstellt wurde.<\/p>\n<p>Ein Kernbefund der Untersuchung ist, dass durch Co-Ownership 19mal mehr Menschen der Eigentumszugang zu hochwertigen Ferienimmobilien erm\u00f6glicht wird. Denn w\u00e4hrend der Erwerb einer exklusiven Ferienimmobilie im Wert von einer Million Euro im Mittel 500.000 Euro Eigenkapital erfordert, sind f\u00fcr den Kauf der selben Ferienimmobilie durch acht Co-Owner im Schnitt nur 62.500 Euro Eigenkapital erforderlich. Insgesamt erhalten dadurch potenziell rund 22,4 Millionen Menschen zus\u00e4tzlich in Deutschland Zugang zu gehobenen Ferienimmobilien. Bislang k\u00f6nnen sich nur rund 1,2 Millionen Menschen den Einzelerwerb einer Ferienimmobilie im Wert von einer Million Euro leisten. Insgesamt, so die Berechnung von EY, kann durch Co-Ownership der Leerstand von Ferienimmobilien signifikant reduziert werden &#8211; von aktuell 80 auf 40 Prozent.<\/p>\n<p>Davon profitierten nicht nur die vielen neuen Miteigent\u00fcmer, sondern auch die Kommunen und lokalen \u201eCommunities\u201c in den Ferienregionen: Denn durch die h\u00f6here Auslastung von Ferienimmobilien stiegen nicht nur die Einnahmen aus Abgaben und Geb\u00fchren (zum Beispiel Kurtaxe), auch die Umwegrendite nimmt zu, da die h\u00f6here Auslastung von Ferienimmobilien zugleich mehr Umsatz f\u00fcr lokale Gewerbe- und Handwerksbetriebe generiert. Zudem engagieren sich Eigent\u00fcmer erfahrungsgem\u00e4\u00df viel st\u00e4rker f\u00fcr das soziale Zusammenleben in ihrer Ferienregion als touristische Nutzer. Somit k\u00f6nnen Modelle des geteilten Eigentums sowohl den Zugang als auch die Leerstandssituation &#8211; mit entsprechend positiven Effekten f\u00fcr die Kommunen &#8211; erheblich verbessern.<\/p>\n<p>In Bezug auf die rechtlichen Rahmenbedingungen kommen die Autoren der Studie zu dem Ergebnis, dass Co-Ownership regulatorisch klar abzugrenzen ist von dem klassischen Timeshare-Modell. Denn im Unterschied zum Timeshare w\u00fcrden Co-Owner \u00fcber Kommanditanteile mittelbar Eigentum an einer Immobilie erwerben, k\u00f6nnten selber wesentliche Entscheidungen in Bezug auf diese Immobilie treffen und sind in der Lage, ihre Anteile \u00fcber regul\u00e4re Immobilienkredite zu finanzieren und auch wieder relativ einfach zu ver\u00e4u\u00dfern &#8211; all dies ist im klassischen Timeshare-Modell nicht m\u00f6glich. \u201eDurch den Share-Deal besitzt der K\u00e4ufer einen im Rahmen einer Finanzierung beleihbaren und strukturell fungiblen Anteil an einer spezifischen Ferienimmobilie. Dadurch entsteht mit gesellschaftsrechtlich vermitteltem ,Miteigentum\u2018 eine neue Eigentumskategorie am Immobilienmarkt&#8220;, konstatiert der Autor der Studie, Prof. Dr. Sven-Joachim Otto. Und erkl\u00e4rt weiter: \u201eSo werden hochwertige Ferienimmobilien f\u00fcr breite K\u00e4uferschichten zug\u00e4nglich.&#8220;<\/p>\n<p>Nikolaus Thomale, Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von MYNE Homes, der f\u00fchrenden Co-Ownership Plattform in Deutschland, kommentiert die Studie: \u201eDie Ergebnisse der EY-Studie unterstreichen, wie Co-Ownership Millionen mehr Menschen Teilhabe an hochwertigen Ferienimmobilen erm\u00f6glicht und damit zugleich das Leerstandsproblem l\u00f6st.&#8220; Thomale weiter: \u201eDie Nachfrage ist enorm. Wir \u00fcbergeben die Objekte dreimal schneller an die Co-Owner als urspr\u00fcnglich in unserem Business Plan prognostiziert. (<em>DFPA\/mb1<\/em>)<\/p>\n<p><em>EY (Ernst &amp; Young) ist ein globales Netzwerk rechtlich selbstst\u00e4ndiger und unabh\u00e4ngiger Unternehmen in den Bereichen Wirtschaftspr\u00fcfung, Steuerberatung und Unternehmens- beziehungsweise Managementberatung. Der Hauptsitz der Gesellschaft ist London. Die Gruppe besch\u00e4ftigt \u00fcber 300.000 Mitarbeiter in mehr als 150 L\u00e4ndern.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ey.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.ey.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem gro\u00dfen Markterfolg in den USA etabliert sich das Co-Ownership von Ferienimmobilien als neuer Trend zunehmend auch in Deutschland. 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