{"id":4751,"date":"2022-01-28T05:30:49","date_gmt":"2022-01-28T04:30:49","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4751"},"modified":"2022-01-27T16:55:57","modified_gmt":"2022-01-27T15:55:57","slug":"analyse-immobilienpreise-steigen-seit-17-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4751","title":{"rendered":"Analyse: Immobilienpreise steigen seit 17 Jahren"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><div class=\"layout_full block\">\n<div class=\"ce_text block\">\n<p><strong>Der \u201eImmobilienindex 2022\u201c des Analyseunternehmens Bulwiengesa beschreibt zum 46. Mal in Folge die Immobilienpreisentwicklung in Deutschland: Seit nunmehr 17 Jahren steigen die Immobilienpreise. Selbst das coronabedingte Auf und Ab der Konjunktur seit zwei Jahren f\u00fchre nur zu partiell sinkenden Preisen. Im Vergleich zu 2020 hat sich das Wachstum sogar wieder gesteigert.<\/strong><\/p>\n<p>Der Gesamtindex (segment\u00fcbergreifend) liegt bei 4,6 Prozent (2020: 3,8 Prozent), der Teilindex Wohnen bei 5,7 Prozent (2020: 5,2 Prozent) und der Teilindex Gewerbe bei 2,1 Prozent (2020: 1,0 Prozent). Jan Finke, Projektleiter f\u00fcr den Immobilienindex und Niederlassungsleiter Essen: \u201e2021 hat sich das Plus im Segment Wohnen noch einmal gesteigert. Im Gewerbebereich sehen wir zwei voneinander abweichende Entwicklungen: Auf der einen Seite geraten die Einzelhandelsmieten unter Druck, auf der anderen Seite steigen Mieten und Grundst\u00fcckspreise bei B\u00fcro- und Logistiknutzungen. Insgesamt sind die Ver\u00e4nderungsraten des Immobilienindex vergleichbar mit denen aus 2014 und 2015, erreichen jedoch nicht die Top-Jahre 2016 bis 2019.\u201c<\/p>\n<p>Der deutsche Wohnungsmarkt bleibe von hoher Nachfrage gepr\u00e4gt, die mit dem bestehenden Angebot nicht gedeckt werden kann. Vor allem Kaufobjekte werden massiv nachgefragt. So steigen die Kaufpreise f\u00fcr Reihenh\u00e4user um 7,8 Prozent, Grundst\u00fcckspreise f\u00fcr Einfamilienh\u00e4user um 7,6 Prozent und Neubau-Eigentumswohnungen um 6,4 Prozent. Dagegen ist der durchschnittliche Mietanstieg bei Wohnungen im Neubau (3,6 Prozent) und Bestand (2,2 Prozent) vergleichsweise moderat. Felix Embacher, Bereichsleiter Research &amp; Data Science: \u201eDer Wohnungsmarkt bleibt in Bewegung. Er verfehlt jedoch Jahr um Jahr die politisch gesetzten Fertigstellungsziele, sodass sich ein enormer Genehmigungs\u00fcberhang aufgebaut hat. Dabei w\u00e4re es angesichts der angespannten Wohnungsm\u00e4rkte vor allem in den Metropolen notwendig, mehr und vor allem zielgruppenspezisch und nachhaltig zu bauen, um k\u00fcnftigen Herausforderungen gerecht zu werden.&#8220;<\/p>\n<p>Die durchschnittlichen B\u00fcromieten legen um 1,9 Prozent zu. Preisanstiege werden vor allem in Neubauprojekten registriert, die derzeit deutlich erh\u00f6hte Baukosten aufwenden und \u00fcberdurchschnittlichen Qualit\u00e4tsanspr\u00fcchen gen\u00fcgen m\u00fcssen, gerade im Hinblick auf Nutzerw\u00fcnsche und ESG-Kriterien. Dem gegen\u00fcber steht ein sich langsam normalisierender Fl\u00e4chenumsatz (plus 8,5 Prozent im Vergleich zu 2020) und ein deutlich erh\u00f6htes Fertigstellungsvolumen (plus 10,2 Prozent) im Jahr 2021. Auch die Prognose zeige: Die Pipeline sei gut gef\u00fcllt. Einzelne Planungsverschiebungen seien aufgrund von Materialknappheit und fehlenden Baukapazit\u00e4ten wahrscheinlich, aber die generelle Projektumsetzung erscheine zumeist gesichert. (<em>DFPA\/mb1<\/em>)<\/p>\n<p><em>Die Bulwiengesa AG ist ein unabh\u00e4ngiges Marktforschungs- und Beratungsunternehmen in den Themenfeldern Immobilien sowie Standort- und Regionalanalyse. Es besch\u00e4ftigt 80 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, M\u00fcnchen, Hamburg und Frankfurt am Main.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bulwiengesa.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.bulwiengesa.de<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der \u201eImmobilienindex 2022\u201c des Analyseunternehmens Bulwiengesa beschreibt zum 46. Mal in Folge die Immobilienpreisentwicklung in Deutschland: Seit nunmehr 17 Jahren steigen die Immobilienpreise. Selbst das coronabedingte Auf und Ab der Konjunktur seit zwei Jahren f\u00fchre nur zu partiell sinkenden Preisen. Im Vergleich zu 2020 hat sich das Wachstum sogar wieder gesteigert. 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