{"id":4637,"date":"2021-12-21T05:30:19","date_gmt":"2021-12-21T04:30:19","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4637"},"modified":"2021-12-20T15:33:20","modified_gmt":"2021-12-20T14:33:20","slug":"studie-finanzielle-lage-bei-geringverdienenden-verschaerft-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4637","title":{"rendered":"Studie: Finanzielle Lage bei Geringverdienenden versch\u00e4rft sich"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><div class=\"ce_text block\">\n<p><strong>Lockdown, Kurzarbeit, Zukunfts\u00e4ngste? Wie geht es jungen Erwachsenen zwischen 17 und 27 Jahren in Deutschland am Ende des zweiten Pandemiejahres? Eine Untersuchung des Versorgungswerks MetallRente liefert Antworten. Die Ergebnisse sind Teil der f\u00fcnften MetallRente-Studie \u201eJugend, Vorsorge, Finanzen\u201c, die im Mai 2022 erscheinen wird. <\/strong><\/p>\n<p>Vier von zehn Befragten (42 Prozent) geben an, dass sich ihre pers\u00f6nliche Situation in der Schule, im Studium oder im Beruf durch die Pandemie verschlechtert hat. Besonders hart hat Corona offenbar die Sch\u00fcler sowie die Studierenden getroffen. Dort sagen sechs von zehn, dass ihre Situation schlechter geworden ist. Doch nur etwa ein Drittel aller jungen Menschen in Deutschland (32 Prozent) rechnet auch langfristig mit einer pandemiebedingten Verschlechterung der pers\u00f6nlichen Berufsaussichten. Die Mehrheit von 56 Prozent erwartet hingegen keine Ver\u00e4nderungen zum Status quo. Im Vergleich zur Gesamtheit blicken die Sch\u00fcler erneut deutlich pessimistischer auf ihre berufliche Zukunft. In dieser Gruppe geht die H\u00e4lfte (50 Prozent) davon aus, dass ihre eigenen Berufschancen noch langfristig unter Corona leiden werden. Bei den bereits voll Erwerbst\u00e4tigen ist es lediglich ein gutes Viertel (27 Prozent). Mehr als die H\u00e4lfte der jungen Erwachsenen (51 Prozent) sp\u00fcrt bislang keine finanziellen Einbu\u00dfen durch Corona. 16 Prozent nehmen sogar eine Verbesserung ihrer finanziellen Lage durch die Pandemie wahr. Ein Drittel (33 Prozent) jedoch gibt an, jetzt finanziell schlechter dazustehen als vor Beginn der Pandemie. Bei denjenigen, die wenig Geld zur Verf\u00fcgung haben, sei dieser Anteil deutlich h\u00f6her. 43 Prozent der Erwerbst\u00e4tigen in Teilzeit sagen, dass sich ihre finanzielle Situation durch Corona verschlechtert hat. Bei den Arbeitslosen sind es mehr als die H\u00e4lfte (56 Prozent).<\/p>\n<p>Zwar sagt \u00fcber die H\u00e4lfte aller befragten Jugendlichen, dass sich Corona bisher nicht auf ihr Sparverhalten ausgewirkt hat. Doch gerade f\u00fcr diejenigen, deren finanzielle Lage ohnehin schon angespannt ist, wird es immer schwieriger vorzusorgen. Fast ein Drittel der Befragten in dieser Gruppe (30 Prozent) gibt an, jetzt weniger Geld zur Seite legen zu k\u00f6nnen als vor der Corona-Pandemie. Umgekehrt gebe es bei denjenigen, die ihre finanzielle Lage als sehr gut beschreiben, die Tendenz, mehr Geld f\u00fcr sp\u00e4ter zur\u00fcckzulegen. Dort spart jeder Vierte (27 Prozent) aktuell sogar mehr als vor der Pandemie. Trotz Corona sei ein Gro\u00dfteil der jungen Menschen optimistisch, auch in Zukunft, Geld f\u00fcrs Alter zur\u00fccklegen zu k\u00f6nnen. Sechs von zehn gehen davon aus, dass Corona nichts daran \u00e4ndern wird. Jeder Zehnte rechnet sogar damit, dass die Wahrscheinlichkeit eigener Altersvorsorge zunimmt. (<em>DFPA\/mb1<\/em>)<\/p>\n<p><em>Die MetallRente GmbH wurde 2001 als gemeinsame Einrichtung der Sozialpartner Gesamtmetall und IG Metall gegr\u00fcndet. Das Versorgungswerk stellt Angebote f\u00fcr die betriebliche und private zus\u00e4tzliche Altersvorsorge sowie die Absicherung von Berufsunf\u00e4higkeit, Erwerbsminderung und Hinterbliebenen bereit.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.metallrente.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.metallrente.de<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lockdown, Kurzarbeit, Zukunfts\u00e4ngste? Wie geht es jungen Erwachsenen zwischen 17 und 27 Jahren in Deutschland am Ende des zweiten Pandemiejahres? Eine Untersuchung des Versorgungswerks MetallRente liefert Antworten. Die Ergebnisse sind Teil der f\u00fcnften MetallRente-Studie \u201eJugend, Vorsorge, Finanzen\u201c, die im Mai 2022 erscheinen wird. 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