{"id":4613,"date":"2021-12-14T05:30:12","date_gmt":"2021-12-14T04:30:12","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4613"},"modified":"2021-12-14T09:16:54","modified_gmt":"2021-12-14T08:16:54","slug":"natixis-im-institutionelle-investoren-nicht-bange-fuer-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4613","title":{"rendered":"Natixis IM: &#8222;Institutionelle Investoren nicht bange f\u00fcr 2022&#8220;"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><div class=\"ce_text block\">\n<p><strong>Weltweit blicken institutionelle Anleger zuversichtlich auf das Jahr 2022. Mit taktischen Positionierungen versuchen sie, steigender Inflation, Zinserh\u00f6hungen und h\u00f6herer Volatilit\u00e4t an den Aktien,- Renten- und W\u00e4hrungsm\u00e4rkten entgegenzuwirken. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Natixis Investment Managers hervor, f\u00fcr die der Asset Manager 500 Gro\u00dfanleger aus 29 L\u00e4ndern in Nordamerika, Lateinamerika, Gro\u00dfbritannien, Kontinentaleuropa, Asien und dem Mittleren Osten befragt hat.<\/strong><\/p>\n<p>Sieben von zehn Befragten betrachten die steigende Inflation im kommenden Jahr als gr\u00f6\u00dftes Risiko f\u00fcr ihre Kapitalanlage. 45 halten die Gr\u00fcnde hierf\u00fcr konjunkturbedingt. 55 Prozent hingegen verweisen auf strukturelle Ursachen, also auf eine Kombination von lockerer Geldpolitik und niedrigen Zinss\u00e4tzen. Gleich nach der Inflation sehen die Gro\u00dfanleger die aktuelle Zinssituation als zentrale Herausforderung (68 Prozent). Sorgen bereiten auch die durch die Zinspolitik verzerrten Bewertungen an den Aktienm\u00e4rkten, die nach Auffassung der Investoren die fundamentale Lage der Unternehmen nicht mehr hinreichend reflektieren. 20 Prozent sagten, auf die Bewertungen sei kein Verlass mehr.<\/p>\n<p>F\u00fcr 2022 planen institutionelle Investoren nur geringe Ver\u00e4nderungen ihrer strategischen Verm\u00f6gensallokation. Stattdessen positionieren sie sich verst\u00e4rkt taktisch. Dies gilt vor allem f\u00fcr den Bereich von Private Equity und Private Debt, in den in diesem Jahr bereits \u00fcber 80 Prozent der Gro\u00dfanleger investiert sind. F\u00fcr 2022 nennen die Anleger Informationstechnologie (45 Prozent), Gesundheitswesen (41 Prozent) und Infrastruktur (40 Prozent), gefolgt von Energie (34 Prozent) als die attraktivsten Sektoren. Allerdings ist weniger als die H\u00e4lfte der Befragten (45 Prozent) der Meinung, dass die Private Markets im Falle einer Marktkorrektur angesichts von Rekordniveaus einen sicheren Hafen bieten.<\/p>\n<p>Drei Viertel der Befragten gaben an, dass ihre aktiv gemanagten Anlagen in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten besser abgeschnitten haben als die Benchmarks. Aktives Management werde daher f\u00fcr institutionelle Anleger, die selektiv nach den besten Gelegenheiten suchen und bessere risikobereinigte Renditen erzielen m\u00f6chten, auch 2022 von zentraler Bedeutung sein. Zunehmend erw\u00e4rmen sich institutionelle Anleger inzwischen auch f\u00fcr digitale Verm\u00f6genswerte: 28 Prozent investieren bereits in Kryptow\u00e4hrungen, und vier von zehn halten digitale Verm\u00f6genswerte f\u00fcr eine legitime Anlagem\u00f6glichkeit.<\/p>\n<p>Mehr als die H\u00e4lfte (56 Prozent) sieht in Unterbrechungen der Lieferketten das gr\u00f6\u00dfte Risiko f\u00fcr die wirtschaftliche Erholung. Die Zentralbanken spielen aus Sicht der Investoren ebenfalls eine zentrale Rolle. 47 Prozent bef\u00fcrchten, dass eine weniger unterst\u00fctzende Politik die Risiken f\u00fcr die Erholung der Wirtschaft erheblich erh\u00f6hen k\u00f6nnte. Die neu entdeckte Omikron-Variante steht an dritter Stelle auf der Liste der wirtschaftlichen Risiken.<\/p>\n<p>Mehr als die H\u00e4lfte (60 Prozent) der Befragten glaubt, dass sich die Wirtschaft wieder auf Vor-Krisenniveau einpendeln wird. So konzentrieren sich die Befragten weniger auf Streaming- und digitale Produkte und sagen stattdessen voraus, dass pers\u00f6nliche Erlebnisse, wie Theater, Restaurants und Reisen die Nachfrage nach digitalen Angeboten wie zum Beispiel Online-Shopping und Netflix \u00fcbertreffen werden.<\/p>\n<p>Da die wirtschaftliche Erholung die Nachfrage ankurbelt, glauben 59 Prozent der Investoren, dass der Energiesektor im Jahr 2022 besser abschneiden wird. Fast die H\u00e4lfte (49 Prozent) geht davon aus, dass sich der Gesundheitssektor aufgrund der Covid-Erfahrungen \u00fcberdurchschnittlich entwickeln wird. Demgegen\u00fcber gehen 35 Prozent der institutionellen Anleger davon aus, dass Immobilien weniger gut abschneiden werden. 27 Prozent sehen dies auch mit Blick auf den Versorgungssektor. <em>(DFPA\/JF1)<\/em><\/p>\n<p><em>Natixis Investment Managers (Natixis IM) ist die Asset-Management-Gesellschaft der Investmentbank der franz\u00f6sischen Sparkassen und Genossenschaftsbanken Natixis.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.im.natixis.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.im.natixis.com<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weltweit blicken institutionelle Anleger zuversichtlich auf das Jahr 2022. 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