{"id":4171,"date":"2021-08-06T05:30:42","date_gmt":"2021-08-06T03:30:42","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4171"},"modified":"2021-08-06T15:41:58","modified_gmt":"2021-08-06T13:41:58","slug":"immowelt-mieten-in-berlin-um-42-prozent-hoch-in-muenchen-um-24-prozent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4171","title":{"rendered":"Immowelt: Mieten in Berlin um 42 Prozent hoch, in M\u00fcnchen um 24 Prozent"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><div class=\"layout_full block\">\n<div class=\"ce_text block\">\n<p><strong>Wer in einer Gro\u00dfstadt leben will, muss seit Jahren mit steigenden Kosten f\u00fcrs Wohnen leben. In den vergangenen f\u00fcnf Jahren haben sich die Mieten in allen 80 untersuchten St\u00e4dten verteuert. In 34 St\u00e4dten m\u00fcssen Wohnungssuchende aktuell sogar mindestens 20 Prozent mehr bezahlen als noch 2016. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Immobilienportals Immowelt, wof\u00fcr die Angebotsmieten von Wohnungen (40 bis 120 Quadratmeter, alle Baujahre) im jeweils ersten Halbjahr 2016 mit 2021 verglichen wurden. Zur Einordnung: Die Inflation betr\u00e4gt im gleichen Zeitraum acht Prozent.<\/strong><\/p>\n<p>Den st\u00e4rksten Anstieg aller untersuchten Gro\u00dfst\u00e4dte weist Berlin auf. Im Jahr 2016 betrugen die Angebotsmieten im Median noch 9,00 Euro. Aktuell m\u00fcssen Mieter \u00fcber alle Wohnungstypen und Baujahre hinweg mit Mieten von 12,80 Euro pro Quadratmeter rechnen, was einen Anstieg von 42 Prozent entspricht. Und das, obwohl der Mietendeckel eingef\u00fchrt wurde und die Angebotsmieten von regulierten Bestandswohnungen seit der Ank\u00fcndigung des Gesetzes im Juni 2019 bis zuletzt gesunken waren. Nach dem Aus des Mietendeckels im April dieses Jahres kam es bereits jetzt zu Nachholeffekten, die sich wahrscheinlich auch in den kommenden Monaten fortsetzen werden.<\/p>\n<p>Ausgerechnet in den ohnehin teuren St\u00e4dten haben die Mieten in vergangenen f\u00fcnf Jahren einen weiteren gro\u00dfen Sprung gemacht. So sind die Angebotsmieten in M\u00fcnchen von 15,50 Euro auf 19,20 Euro pro Quadratmeter angestiegen. Das entspricht einer Steigerung von 24 Prozent. Auch in Frankfurt (plus 16 Prozent) und Stuttgart (plus 27 Prozent) mussten Wohnungssuchende ihr Budget erneut deutlich nach oben anpassen, wenngleich das Preisniveau deutlich niedriger ist als in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Doch in allen drei genannten St\u00e4dten scheinen die Mieten allm\u00e4hlich auf ein Plateau zuzusteuern. Besonders im vergangenen Jahr seien die Mieten nur noch geringf\u00fcgig gestiegen. M\u00fcnchen weist von 2020 auf 2021 ein Plus von zwei Prozent auf und Stuttgart von drei Prozent. In Frankfurt sind die Angebotsmieten sogar gleichgeblieben. Auch in Hamburg hat sich nach einem Anstieg von 19 Prozent in den vergangenen f\u00fcnf Jahren die Preiskurve zuletzt mit Plus drei Prozent etwas abgeflacht. In K\u00f6ln lasse sich dieser Trend hingegen nicht beobachten: Ein Gro\u00dfteil des Anstiegs von 21 Prozent stammt aus dem vergangenen Jahr. Allein vom ersten Halbjahr 2020 sind die Mieten um acht Prozent nach oben gegangen.<\/p>\n<p>Mit Ausnahme von Berlin gibt es die gr\u00f6\u00dften prozentualen Zuw\u00e4chse eher in kleineren Gro\u00dfst\u00e4dten. So schlie\u00dfen Heilbronn (plus 38 Prozent) und Offenbach (plus 30 Prozent) allm\u00e4hlich zu den Metropolen auf: In beiden St\u00e4dten haben die Mieten die Elf-Euro-Marke geknackt. Freiburg (plus 26 Prozent) und Heidelberg (plus 25 Prozent) liegen mit Quadratmeterpreisen von 13,00 Euro beziehungsweise 12,50 Euro sogar unter den Top 10 der teuersten Gro\u00dfst\u00e4dte.<\/p>\n<p>In den meisten ostdeutschen Gro\u00dfst\u00e4dten halten sich die Mietanstiege in Grenzen &#8211; mit einer Ausnahme: In Leipzig kletterten die Angebotsmieten in den vergangenen f\u00fcnf Jahren um 22 Prozent. Die s\u00e4chsische Gro\u00dfstadt erfreut sich dank attraktivem Freizeit- und Kulturangebot aber auch renommierter Universit\u00e4t gro\u00dfer Beliebtheit bei jungen Erwachsenen und Familien. Der Quadratmeterpreis bewegt sich aktuell bei 7,20 Euro. In Dresden (plus 13 Prozent) sind die Mieten trotz deutlich geringerem Anstieg teurer: 7,90 Euro werden in der Landeshauptstadt derzeit verlangt.<\/p>\n<p>Generell befinden sich unter den St\u00e4dten mit den geringsten Ver\u00e4nderungen zahlreiche ostdeutsche Gro\u00dfst\u00e4dte: In Magdeburg, Halle (je plus neun Prozent) liegen nur knapp \u00fcber der Inflation von acht Prozent im Vergleichszeitraum. Chemnitz (plus sechs Prozent) und Rostock (plus drei Prozent) liegen sogar darunter. Nur im bayerischen Ingolstadt (plus drei Prozent) ist die Ver\u00e4nderungen gleich gering. (<em>DFPA\/mb1<\/em>)<\/p>\n<p>Quelle: Pressemitteilung Immowelt<\/p>\n<p><em>Die Immowelt AG ist ein IT-Spezialist f\u00fcr die Immobilienwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Kerngesch\u00e4ft sind die Immowelt-Portale. Zweites Hauptgesch\u00e4ftsfeld sind CRM-Software-L\u00f6sungen f\u00fcr die Immobilienwirtschaft, die das gesamte Spektrum der Immobilienvermarktung abdecken. Die Immowelt Group ist eine Tochter des Medienkonzerns Axel Springer SE.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.immowelt.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"broken_link\">www.immowelt.de<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer in einer Gro\u00dfstadt leben will, muss seit Jahren mit steigenden Kosten f\u00fcrs Wohnen leben. In den vergangenen f\u00fcnf Jahren haben sich die Mieten in allen 80 untersuchten St\u00e4dten verteuert. In 34 St\u00e4dten m\u00fcssen Wohnungssuchende aktuell sogar mindestens 20 Prozent mehr bezahlen als noch 2016. 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