{"id":4143,"date":"2021-07-29T05:30:42","date_gmt":"2021-07-29T03:30:42","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4143"},"modified":"2021-07-28T15:17:08","modified_gmt":"2021-07-28T13:17:08","slug":"umfrage-deutsche-institutionelle-investoren-optimistisch-fuer-die-wirtschaft-nach-corona","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4143","title":{"rendered":"Umfrage: Deutsche institutionelle Investoren optimistisch f\u00fcr die Wirtschaft nach Corona"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><div class=\"ce_text block\">\n<p><strong>Insgesamt 67 Prozent der deutschen institutionellen Investoren sind f\u00fcr die Wirtschaft nach Corona optimistisch. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage \u201eInstitutional Investor Compass\u201c des Verm\u00f6gensverwalters MFS Investment Management.<\/strong><\/p>\n<p>Die Investoren seien auch zuversichtlich, dass sie ihre Anlageziele nach Corona erreichen. Die Mehrzahl berichtete \u00fcber einen optimistischen Kurzfristausblick (53 Prozent) und einen neutralen Langfristausblick (53 Prozent). Dennoch gehen \u00fcber 67 Prozent der institutionellen Investoren davon aus, dass sich einige Branchen nicht erholen. Die H\u00e4lfte glaubt aber, dass durch Corona neue Anlagechancen entstanden sind. 33 Prozent meinen, dass die wirtschaftlichen Langfristfolgen der Pandemie in den Kursen nicht vollst\u00e4ndig ber\u00fccksichtigt sind.<\/p>\n<p>Gefragt nach ihren wichtigsten Sorgen f\u00fcr die n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monate nannten fast drei Viertel der deutschen institutionellen Investoren m\u00f6gliche Preisblasen, und 67 Prozent f\u00fcrchten wachsende Staatsdefizite. 63 Prozentverwiesen auf die Auswirkungen strengerer Regulierungen auf ihr Gesch\u00e4ft, 43 Prozent erwarten eine steigende Inflation. \u201eWegen des Nachfragestaus in Deutschland wird wieder mehr Geld ausgegeben. Aber die weltweiten Auswirkungen von Corona auf nahezu alle Branchen, M\u00e4rkte und Regionen verunsichern institutionelle Investoren. Deshalb, aber auch wegen des unklaren Inflationsausblicks ist ein langfristiger Fundamentalansatz wichtiger denn je. Er ist die passende Antwort auf die Unsicherheit nach Corona, auf Branchenwie auf Einzelwertebene\u201c, sagt Lars Detlefs, Managing Director, Institutional Sales Germany bei MFS.<\/p>\n<p>Dennoch glauben 70 Prozent der deutschen institutionellen Investoren, dass ihr Unternehmen mit den Folgen der Pandemie sehr gut zurechtgekommen ist. Viele meinen aber auch, dass dies der Investmentbranche insgesamt nicht so gut gelungen ist. Nur 17 Prozent waren der Ansicht, dass sie die Pandemie gut \u00fcberstanden hat. Wenig \u00fcberzeugend fanden die Investoren auch die Politik der Bundesregierung.<\/p>\n<p>Allerdings erwarten die deutschen institutionellen Investoren keine nachhaltigen St\u00f6rungen ihrer Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufe durch eine m\u00f6glicherweise noch l\u00e4ngere Homeoffice-Phase. Gefragt, ob eine Verl\u00e4ngerung des Status quo zu Problemen f\u00fchre, \u00e4u\u00dferten sich die Umfrageteilnehmer neutral oder nur leicht besorgt. Als m\u00f6gliche Probleme wurden versp\u00e4tete Antworten bei zeitkritischen Anfragen (37 Prozent) sowie weniger Kontakt zum Vertrieb (53 Prozent) genannt. Der Ausrei\u00dfer war die Durchf\u00fchrung von Due-Diligence-Pr\u00fcfungen bei Verm\u00f6gensverwaltungsfirmen. Fast drei Viertel der befragten Investoren halten das vom Homeoffice aus f\u00fcr schwieriger.<\/p>\n<p>Auf die Frage nach der Unterst\u00fctzung durch Asset Manager hie\u00df es, dass aktive Manager in Deutschland eine bessere Hilfe waren als passive. 67 Prozent waren w\u00e4hrend der Pandemie mit Kommunikation und Unterst\u00fctzung durch aktive Manager zufrieden, bei passiven waren es nur 33 Prozent. Auch das menschliche Leid durch Corona wurde nicht \u00fcbersehen. 40 Prozent der institutionellen Investoren machte die Gesundheitskrise Sorgen, und zehn Prozent bezeichneten die Gesundheit ihrer Mitarbeiter als m\u00f6gliche Herausforderung in den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monaten. Mehr Sorgen machten ihnen allerdings potenziell niedrigere Ertr\u00e4ge aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten (40 Prozent), Volatilit\u00e4t infolge der Weltpolitik (27 Prozent) sowie Disruption durch neue Technologien und Cyberbedrohungen (zehn Prozent).<\/p>\n<p>Durch Corona wurde institutionellen Investoren weltweit noch bewusster, wie wichtig ESG-Faktoren (Umwelt, Soziales, Governance) und nachhaltige Gesch\u00e4ftsmodelle sind. Es bleibt aber abzuwarten, ob dies tats\u00e4chlich zu einer Neuausrichtung der Kapitalanlage f\u00fchrt. Nur 20 Prozent der deutschen institutionellen Investoren glauben, dass durch Corona Nachhaltigkeit wichtiger geworden ist. Andererseits sind aber 33 Prozent der Meinung, dass die Pandemie ESG-Anlagen und ESG-Strategien Auftrieb geben wird. 40 Prozent nennen ESG als ein wichtiges Element bei ihrer Managerauswahl. (<em>DFPA\/mb1<\/em>)<\/p>\n<p>Quelle: Pressemitteilung MFS<\/p>\n<p><em>MFS Investment Management wurde 1924 gegr\u00fcndet und ist ein aktiver, weltweiter Verm\u00f6gensverwalter mit Niederlassungen in Boston, Hongkong, London, Mexiko-Stadt, S\u00e3o Paulo, Singapur, Sydney, Tokio und Toronto. Zum 30. Juni 2021 verwaltete MFS ein Verm\u00f6gen in H\u00f6he von rund 661 Milliarden US-Dollar im Auftrag von privaten und institutionellen Anlegern weltweit.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mfs.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.mfs.com<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Insgesamt 67 Prozent der deutschen institutionellen Investoren sind f\u00fcr die Wirtschaft nach Corona optimistisch. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage \u201eInstitutional Investor Compass\u201c des Verm\u00f6gensverwalters MFS Investment Management. Die Investoren seien auch zuversichtlich, dass sie ihre Anlageziele nach Corona erreichen. 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