{"id":4081,"date":"2021-07-11T05:30:39","date_gmt":"2021-07-11T03:30:39","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4081"},"modified":"2021-07-08T16:15:33","modified_gmt":"2021-07-08T14:15:33","slug":"us-haeusermarkt-waechst-mit-den-rasant-steigenden-hauspreisen-auch-das-korrekturrisiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4081","title":{"rendered":"US-H\u00e4usermarkt: W\u00e4chst mit den rasant steigenden Hauspreisen auch das Korrekturrisiko?"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><div class=\"layout_full block\">\n<div class=\"ce_text block\">\n<p><strong>Vor 15 Jahren stieg der Case-Shiller-Hauspreisindex auf einen damals neuen Rekord. Ein Jahr sp\u00e4ter im Jahr 2008 brach der mit Subprime-Krediten aufgepumpte H\u00e4usermarkt um \u00fcber 30 Prozent ein. Aktuell steigen die Preise wieder rasant. Die j\u00e4hrliche Wachstumsrate hat sich auf rund 15 Prozent beschleunigt, dreimal so schnell wie im Fr\u00fchjahr 2020. Und die H\u00f6chstst\u00e4nde der Jahre 2006 und 2007 sind bereits weit \u00fcberschritten, schreiben Dr. Jan Holthusen, Bereichsleiter Research und Volkswirtschaft der DZ Bank, und Dr. Michael Holstein, Chefvolkswirt der DZ Bank, im DZ Bank-Blog.<\/strong><\/p>\n<p>Eine Wiederholung des damaligen Markteinbruchs k\u00f6nnte erneut schwerwiegende Folgen haben, vor allem, wenn wie damals andere H\u00e4userm\u00e4rkte infiziert werden, hei\u00dft es in dem Blogeintrag. Ausreichend Fallh\u00f6he weise eine ganze Reihe internationaler Immobilienm\u00e4rkte nach vielen Jahren sinkender Zinsen auf. Allerdings sei die aktuelle Situation am US-H\u00e4usermarkt &#8211; abgesehen vom rapiden Preisanstieg \u2013 nicht mit der damaligen vergleichbar.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Hauspreise vor 15 Jahren durch Spekulationen befeuert wurden, steigen die Preise aktuell durch ein knappes Immobilienangebot, niedrige Zinsen und den durch Corona vergr\u00f6\u00dferten Wunsch nach einem ger\u00e4umigen Eigenheim im Umland, so die Experten. Vor allem der attraktive Zins der 30-j\u00e4hrigen US-Standardhypothek, der mit drei Prozent knapp oberhalb des historischen Tiefs liegt, sei ein starkes Kaufargument. Dennoch sei der Hauskauf m\u00fchsam: Die Zahl der angebotenen Einfamilienh\u00e4user im Bestand ist auf den bislang niedrigsten Wert gefallen. Neubauten sind ebenfalls knapp, weil deutlich weniger H\u00e4user gebaut werden. Die Relation der Hauspreise zu den Einkommen steigt zwar wieder, liegt aber sichtbar unter den vergangenen H\u00f6chstwerten. Das gilt auch f\u00fcr die Schulden der privaten Haushalte, die in den Jahren 2006\/2007 mit fast 140 Prozent des verf\u00fcgbaren Einkommens in der Kreide standen. Heute seien es weniger als 100 Prozent.<\/p>\n<p>Deutliche Korrektursignale sendet der US-H\u00e4usermarkt aus Sicht der DZ Bank Experten also nicht aus. Risikoarm sei die Entwicklung aber auch nicht. Die expansive Geldpolitik in Verbindung mit Fiskalpaketen zur \u00dcberwindung der Corona-Krise sowie die wirtschaftliche Erholung und die wachsende Besch\u00e4ftigung unterst\u00fctzten die Immobiliennachfrage und werden die Hauspreise voraussichtlich weiter steigen lassen. Damit werde der H\u00e4usermarkt anf\u00e4lliger f\u00fcr steigende Zinsen. Stabilisierende Faktoren seien das knappe Immobilienangebot und die moderatere Verschuldung. <em>(DFPA\/JF1)<\/em><\/p>\n<p>Quelle: Blog-Nachricht DZ Bank<\/p>\n<p><em>Die DZ Bank-Gruppe ist Teil der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken, die rund 800 Genossenschaftsbanken umfasst. Innerhalb der Genossenschaftlichen Finanzgruppe fungiert die DZ Bank AG als Spitzeninstitut und Zentralbank. Sie ist zudem als Gesch\u00e4ftsbank aktiv und hat die Holdingfunktion f\u00fcr die DZ Bank-Gruppe.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.dzbank.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.dzbank.de<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 15 Jahren stieg der Case-Shiller-Hauspreisindex auf einen damals neuen Rekord. Ein Jahr sp\u00e4ter im Jahr 2008 brach der mit Subprime-Krediten aufgepumpte H\u00e4usermarkt um \u00fcber 30 Prozent ein. Aktuell steigen die Preise wieder rasant. 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