{"id":4075,"date":"2021-07-09T05:30:51","date_gmt":"2021-07-09T03:30:51","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4075"},"modified":"2021-07-07T14:42:07","modified_gmt":"2021-07-07T12:42:07","slug":"studie-selbst-immobilieneigentuemer-wissen-nicht-wer-makler-zahlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=4075","title":{"rendered":"Studie: Selbst Immobilieneigent\u00fcmer wissen nicht, wer Makler zahlt"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><div class=\"layout_full block\">\n<div class=\"ce_text block\">\n<p><strong>Seit 23. Dezember 2020 gilt in Deutschland die Neuregelung der Maklerprovision beim Immobilienkauf, wonach die Provision h\u00e4lftig zwischen K\u00e4ufer und Verk\u00e4ufer geteilt wird und der K\u00e4ufer nie mehr bezahlen darf als der Verk\u00e4ufer. Laut einer Untersuchung des Maklerunternehmens Homeday haben die Deutschen diesbez\u00fcglich Wissensl\u00fccken. Das betrifft auch die Zielgruppe der Immobilieneigent\u00fcmer.<\/strong><\/p>\n<p>Im Rahmen der Untersuchung, f\u00fcr die Homeday zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Civey mehr als 5.000 Menschen nach ihrer Einsch\u00e4tzung zum Thema Maklerprovision beim privaten Immobilienkauf befragt hat, gaben 29 Prozent die richtige Antwort, dass der Makler beim privaten Immobilienverkauf jeweils h\u00e4lftig von K\u00e4ufer und Verk\u00e4ufer bezahlt wird. Bei den Immobilieneigent\u00fcmer gab mit 34 Prozent etwa ein Drittel die richtige Antwort. Von den Immobilieneigent\u00fcmern, die in den kommenden 24 Monaten einen Verkauf planen, gaben 52 Prozent die richtige Antwort.<\/p>\n<p>Seit der Neuregelung haben die Maklerprovisionen deutlich nachgegeben \u2013 laut Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) auf durchschnittlich 3,5 Prozent. Auf Basis dieser Daten sei jedoch davon auszugehen, dass die durchschnittliche Gesamtprovision nach wie vor bei rund sieben Prozent liegt und damit kaum unter dem gesetzlichen Maximum von 7,14 Prozent.<\/p>\n<p>\u201eSeit der Provisionsteilung gibt es einen h\u00f6heren Anreiz zu vergleichen oder zu verhandeln. Dieser Spielraum wird zu selten genutzt, sonst w\u00fcrden die Provisionen auch sinken\u201d, so Steffen Wicker, CEO von Homeday. Zum Vergleich: In Schweden, den Niederlanden und Gro\u00dfbritannien liegt die Gesamtprovision bei unter zwei Prozent. W\u00e4ren die Geb\u00fchren hierzulande \u00e4hnlich niedrig, w\u00fcrde ein K\u00e4ufer bei einem Immobilienwert von 400.000 Euro rund 20.000 Euro sparen.<\/p>\n<p>Zugleich zeigen die Homeday-Zahlen: Es herrscht ein breiter Konsens dar\u00fcber, dass die Geb\u00fchren beim Immobilienverkauf zu hoch sind. 68 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung sehen dies so. Unter den Immobilieneigent\u00fcmern liegt der Wert noch h\u00f6her.<\/p>\n<p>Wird aber gefragt, wie hoch die Geb\u00fchr denn sei, offenbart die deutsche Bev\u00f6lkerung dann wieder L\u00fccken. Den richtigen Wert, also sechs bis acht Prozent des Kaufpreises, k\u00f6nnen nur die wenigsten nennen. Laut Homeday erkl\u00e4ren diese Zahlen, warum derzeit immer mehr Menschen auf den Verkauf ohne Makler setzen. Gem\u00e4\u00df IW ist dieser Anteil in den vergangenen Monaten von 35 auf 43 Prozent gestiegen. <em>(DFPA\/JF1)<\/em><\/p>\n<p>Quelle: Pressemitteilung Homeday<\/p>\n<p><em>Die Homeday GmbH ist ein Maklerunternehmen mit Sitz in Berlin. Seit der Gr\u00fcndung im Jahr 2015 hat das Unternehmen \u00fcber drei Milliarden Euro Immobilienvolumen vermittelt.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.homeday.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.homeday.de<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 23. 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