{"id":3476,"date":"2021-01-04T13:55:18","date_gmt":"2021-01-04T12:55:18","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=3476"},"modified":"2021-01-04T13:56:15","modified_gmt":"2021-01-04T12:56:15","slug":"dynamik-an-deutschen-top-7-investmentmaerkten-deutlich-gebremst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=3476","title":{"rendered":"Dynamik an deutschen Top-7-Investmentm\u00e4rkten deutlich gebremst"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><div class=\"layout_full block\">\n<p><strong>Der Markt f\u00fcr gewerbliche Immobilieninvestments an den deutschen Top-7-Standorten legte zum Ende des Jahres 2020 zu. Ein Drittel des Transaktionsvolumens (TAV) in H\u00f6he von 29,68 Milliarden Euro entfiel auf das vierte Quartal. Gleichwohl lag der Umsatz in Hamburg, Berlin, D\u00fcsseldorf, K\u00f6ln, Frankfurt, Stuttgart und M\u00fcnchen mit 27 Prozent deutlich unter dem Niveau des Rekordjahres 2019 (40,9 Milliarden Euro). W\u00e4hrend die Corona-Pandemie an den meisten Standorten die Marktdynamik deutlich bremste, zeigten sich Hamburg und D\u00fcsseldorf krisenresistent aufgrund ihrer diversifizierten Unternehmenslandschaft. Dies ergaben Analysen von German Property Partners (GPP), dem Maklerverbund von Grossmann &amp; Berger, Anteon Immobilien, Greif &amp; Contzen Immobilien, blackolive und E &amp; G Real Estate.<\/strong><\/p>\n<div class=\"ce_text block\">\n<p>Insgesamt betrachtet befinden sich die Investmentm\u00e4rkte an den deutschen Top-7-Standorten auf einem nach wie vor stabilen Niveau. \u201e2018 und 2019 waren zwei \u00e4u\u00dferst umsatzstarke Jahre mit neuen Rekordwerten. Verglichen mit dem Mittelwert der letzten f\u00fcnf Jahre liegt das Transaktionsvolumen der Top-7-Standorte 2020 etwa zehn Prozent unter dem Schnitt. Hinzu kommt, dass sich Corona-bedingt einige Transaktionen verz\u00f6gerten und ins n\u00e4chste Jahr verschoben wurden\u201c, erl\u00e4utert GPP-Sprecher Oliver Sch\u00f6n. Besonders nachgefragt waren Immobilien in Hamburg, wo Investoren vorwiegend auf Core-Objekte in der City setzten. Dies lie\u00df das TAV in der Hansestadt um 24 Prozent auf 5,37 Milliarden Euro gegen\u00fcber dem Vorjahr ansteigen. Auch D\u00fcsseldorf wies eine hohe Marktdynamik auf und zeigte sich mit einem leichten Minus von sieben Prozent (3,04 Milliarden Euro) angesichts der gegenw\u00e4rtigen Pandemie sehr stabil. In Frankfurt fiel der R\u00fcckgang des TAV durch den kurz vor Jahresende beurkundeten Verkauf des Silberturms zu einem Kaufpreis von 630 Millionen Euro ebenfalls vergleichsweise moderat aus. An den \u00fcbrigen Top-7-Standorten ging das TAV deutlicher zur\u00fcck, am st\u00e4rksten in M\u00fcnchen um 53 Prozent auf 4,56 Milliarden Euro. In der bayerischen Landeshauptstadt verzeichnete der Investmentmarkt allerdings 2019 einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Umsatz-Rekord mit einem Plus von 57 Prozent gegen\u00fcber 2018. 27 Prozent des TAV der Top-7-Standorte entfielen auf Portfolio-Deals (2019: 21 Prozent).<\/p>\n<p>Die Fokussierung der Investoren auf Core-Objekte spitzte sich zum Jahresende 2020 noch weiter zu. Die st\u00e4rkste Assetklasse stellten mit 65 Prozent nach wie vor B\u00fcro-Immobilien, auch wenn ihr Anteil am Transaktionsvolumen an den meisten Top-7-Standorten zur\u00fcckgegangen ist. Gestiegen ist unter anderem der Anteil bei Grundst\u00fccken (von f\u00fcnf auf neun Prozent). Im Fokus der Anleger standen auch Industrie- und Logistikimmobilien. Die hohe Nachfrage nach dieser Assetklasse spiegelt sich in der auf 3,84 Prozent (2019: 3,99 Prozent) gesunkenen Spitzenrendite wider. Durch die hohe Nachfrage nach Core-Objekten sank die Spitzenrendite f\u00fcr B\u00fcro-Immobilien im Vorjahresvergleich geringf\u00fcgig auf 2,86 Prozent (2019: 2,88 Prozent). Die allgemeine Krise des innerst\u00e4dtischen Einzelhandels, die durch die Corona-Pandemie noch verst\u00e4rkt wurde, sorgte f\u00fcr einen Anstieg der Spitzenrendite f\u00fcr Gesch\u00e4ftsh\u00e4user auf 2,97 Prozent (2019: 2,82 Prozent). Die Corona-bedingten Reisebeschr\u00e4nkungen reduzierten den Anteil der ausl\u00e4ndischen Investoren auf 41 Prozent (2019: 46 Prozent).<\/p>\n<p>Sch\u00f6n: \u201eDie aktuellen Markttrends mit Risikominimierung und Fokussierung auf Core-Qualit\u00e4t d\u00fcrften auch einen Gro\u00dfteil des kommenden Jahres pr\u00e4gen. Einige ausstehende Transaktionen werden 2021 zum Abschluss kommen und so f\u00fcr ein dynamisches Marktgeschehen sorgen. W\u00e4hrend attraktive B\u00fcro-Objekte weiterhin das Interesse auf sich ziehen werden, bekommen Gesch\u00e4ftsh\u00e4user und Hotelimmobilien die Auswirkungen der Corona-Pandemie noch eine Weile zu sp\u00fcren.\u201c F\u00fcr 2021 geht das Maklernetzwerk German Property Partners von einem leichten Anstieg des TAV an den deutschen Top-7-Standorten im Vergleich zu 2020 aus. <em>(DFPA\/JF1)<\/em><\/p>\n<p>Quelle: Pressemitteilung GPP<\/p>\n<p><em>German Property Partners (GPP) ist ein deutschlandweites Netzwerk lokal f\u00fchrender Gewerbe-Immobiliendienstleister. Dazu geh\u00f6ren Grossmann &amp; Berger, Anteon Immobilien, Greif &amp; Contzen Immobilien, Blackolive und Ellwanger &amp; Geiger Real Estate.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.germanpropertypartners.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.germanpropertypartners.de<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Markt f\u00fcr gewerbliche Immobilieninvestments an den deutschen Top-7-Standorten legte zum Ende des Jahres 2020 zu. Ein Drittel des Transaktionsvolumens (TAV) in H\u00f6he von 29,68 Milliarden Euro entfiel auf das vierte Quartal. 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