{"id":192,"date":"2017-07-13T14:05:19","date_gmt":"2017-07-13T12:05:19","guid":{"rendered":"http:\/\/dresdentipps.de\/?p=192"},"modified":"2017-07-13T14:05:19","modified_gmt":"2017-07-13T12:05:19","slug":"wohnkostenreport-2017-wohneigentum-33-prozent-guenstiger-als-mieten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=192","title":{"rendered":"&#8222;Wohnkostenreport 2017&#8220;: Wohneigentum 33 Prozent g\u00fcnstiger als Mieten"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><p dir=\"auto\">Der Kauf einer Wohnimmobilie in Deutschland ist nach wie vor bundesweit deutlich g\u00fcnstiger, als diese zu mieten. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt aber die Zahl der Ersterwerber: F\u00fcr junge Familien wird es zunehmend schwerer Wohneigentum zu bilden, Tendenz steigend. Bei einer gesamtdeutschen Betrachtung ist der Erwerb von Wohneigentum durchschnittlich rund 33 Prozent g\u00fcnstiger als das Mieten. 2016 lag der Vorteil noch bei 41 Prozent. So lautet ein Ergebnis des &#8222;Accentro-IW-Wohnkostenreports&#8220;, f\u00fcr den bundesweit die Mieten und Wohnnutzerkosten aller 401 Landkreise und kreisfreien St\u00e4dte ausgewertet wurden. Der Report wurde vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) K\u00f6ln im Auftrag des Wohnungsunternehmens Accentro Real Estate erstellt, unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Voigtl\u00e4nder, Leiter des Kompetenzfelds Finanzm\u00e4rkte und Immobilienm\u00e4rkte des IW K\u00f6ln.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u201eNoch vor wenigen Jahren hie\u00df es \u201aDie Rente ist sicher\u2018. Inzwischen ist die Altersvorsorge zur Verantwortung eines jeden Einzelnen geworden. Daher ist die Bedeutung von Wohneigentum f\u00fcr die Generation der heute 35-J\u00e4hrigen kaum zu untersch\u00e4tzen. Der ,Accentro-IW-Wohnkostenreport\u2018 belegt, dass es g\u00fcnstiger ist, zu kaufen als zu mieten. Zeitgleich wissen wir dank der sozio\u00f6konomischen Auswertung der Studie, dass die heutigen K\u00e4ufer eher 48-j\u00e4hrige Doppelverdiener ohne Kinder sind, nicht die jungen Familien mit Kindern. Um Schwellenhaushalte wie auch junge Familien zu unterst\u00fctzen, m\u00fcssen Fehlentwicklungen der letzten Jahre wie Steigerung der Kaufnebenkosten r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht werden. Gute Ans\u00e4tze daf\u00fcr  wie Erlass der Grunderwerbsteuer f\u00fcr den Erstk\u00e4ufer k\u00f6nnten die Altersvorsorge dieser Generation wesentlich erleichtern\u201c, erl\u00e4utet Jacopo Mingazzini, Vorstand von Accentro Real Estate.<\/p>\n<p>Seit 2008 sind die Kosten f\u00fcr die Selbstnutzung laut Report kontinuierlich gesunken. Erst in den vergangenen zwei Quartalen seien diese wieder angestiegen. Dennoch ist im Bundesdurchschnitt der Erwerb einer Bestandsimmobilie etwa 33 Prozent g\u00fcnstiger als die Neuvermietung im Bestand einer vergleichbaren Wohneinheit. 2016 lag dieser Wert noch bei rund 41 Prozent. Dabei lasse sich mit wenigen Ausnahmen ein deutliches Nord-S\u00fcd-Gef\u00e4lle erkennen: In Hamburg ist die Vorteilhaftigkeit am h\u00f6chsten mit 40 Prozent, in Stuttgart liegt diese bei lediglich 23 Prozent. Der Mehrwert in Berlin betr\u00e4gt 36 Prozent. In allen Top 7-Standorten sei der Vorteil der Selbstnutzung gegeben. In den vergangenen Jahren sei Wohneigentum aufgrund der niedrigen Zinsen immer erschwinglicher geworden. Trotz dieser Tatsachen stagniere die Wohneigentumsquote in der Bundesrepublik, vor allem in Metropolregionen. Zus\u00e4tzlich sei die Anzahl der Haushalte r\u00fcckl\u00e4ufig, die von der Mietwohnung in das Eigenheim gewechselt sind &#8211; seit 2013 ist die Zahl um 25 Prozent zur\u00fcckgegangen. Zeitgleich ist das Durchschnittsalter der K\u00e4ufer von 50 auf 48 Jahre gesunken. Der Wechsel von der Mietwohnung ins Eigenheim erfolge im internationalen Vergleich relativ sp\u00e4t. Hauptwechsler sind kinderlose Ehepaare die zusammenleben. \u201eKaufen ist aufgrund immer noch niedriger Zinsen g\u00fcnstiger als Mieten, auch in den Gro\u00dfst\u00e4dten. Der Vorteil betr\u00e4gt in Berlin 36 Prozent, in Frankfurt am Main 37 Prozent und auch in M\u00fcnchen 24 Prozent. Die Zahl der K\u00e4ufer geht aber zur\u00fcck, dar\u00fcber hinaus werden die K\u00e4ufer in der Stadt \u00e4lter und haben weniger Kinder. Durchschnittlich betr\u00e4gt das Alter der Ersterwerber in der Stadt schon 48 Jahre, und die Zahl der Kinder je K\u00e4uferhaushalt ist allein in den vergangenen zwei Jahren von 0,55 auf 0,35 gesunken. Urs\u00e4chlich hierf\u00fcr ist der hohe Kapitalbedarf aus Erwerbsnebenkosten und Eigenkapital, der viele Haushalte vom Kauf eines Eigenheims abh\u00e4lt. Dabei w\u00e4re es vor allem f\u00fcr die junge Generation wichtig, die Altersvorsorge durch Wohneigentum zu erg\u00e4nzen\u201c, sagt Voigtl\u00e4nder.<\/p>\n<p>Quelle: Pressemitteilung Accentro<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kauf einer Wohnimmobilie in Deutschland ist nach wie vor bundesweit deutlich g\u00fcnstiger, als diese zu mieten. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt aber die Zahl der Ersterwerber: F\u00fcr junge Familien wird es zunehmend schwerer Wohneigentum zu bilden, Tendenz steigend. 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