{"id":1242,"date":"2018-09-01T05:32:48","date_gmt":"2018-09-01T03:32:48","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=1242"},"modified":"2018-09-01T05:32:44","modified_gmt":"2018-09-01T03:32:44","slug":"wohnatlas-2018-kaufen-oder-mieten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=1242","title":{"rendered":"Wohnatlas 2018: Kaufen oder mieten?"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><p><strong>Bei den Immobilienpreisen in Deutschland zeigen sich im Bundesl&auml;nder-Vergleich gro&szlig;e Unterschiede. Am teuersten war 2017 der Stadtstaat Hamburg mit Quadratmeterpreisen von 4.541 Euro, am g&uuml;nstigsten Sachsen-Anhalt mit durchschnittlich 1.036 Euro pro Quadratmeter. Damit liegen rund 3.500 Euro Differenz pro Quadratmeter zwischen den Durchschnittspreisen von Schlusslicht und Spitzenreiter. Immer noch fast vier Mal so hoch wie in Sachsen-Anhalt ist der Quadratmeterpreis in Berlin, das mit 3.941 Euro je Quadratmeter Platz zwei im L&auml;nderranking einnimmt. Das teuerste Fl&auml;chenland ist Bayern. Dort zahlen Immobilienk&auml;ufer im Schnitt 3.528 Euro pro Quadratmeter. Das sind die Ergebnisse des &bdquo;Postbank Wohnatlas 2018&ldquo;, der aufzeigt wo Kaufpreise in Relation zu Mietpreisen noch erschwinglich sind.<\/strong><\/p>\n<p>Ein Indikator zur Absch&auml;tzung eines Immobilieninvestments ist der sogenannte Vervielf&auml;ltiger, der das Kaufpreis-Miete-Verh&auml;ltnis wiedergibt. Er zeigt auf, wie viele j&auml;hrliche Nettokaltmieten durchschnittlich f&uuml;r den Kauf einer vergleichbaren Wohnung in einem Bundesland bei aktuellem Preisniveau aufzubringen w&auml;ren. Ein niedriger Vervielf&auml;ltiger weist darauf hin, dass K&auml;ufer bereits nach verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig kurzer Zeit g&uuml;nstiger wegkommen als Mieter. Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) hat f&uuml;r die Studie &bdquo;Postbank Wohnatlas 2018&ldquo; die Immobilienm&auml;rkte bundesweit unter die Lupe genommen und den Vervielf&auml;ltiger f&uuml;r alle 16 Bundesl&auml;nder ermittelt. Die Berechnungen basieren auf Kauf- und Mietpreisen, die 2017 f&uuml;r die 401 Landkreise und kreisfreien St&auml;dte in Deutschland erhoben wurden.<\/p>\n<p>Sechs der 16 Bundesl&auml;nder bieten im Verh&auml;ltnis zu den durchschnittlichen Mieten noch vergleichsweise g&uuml;nstige durchschnittliche Kaufpreise. In Sachsen-Anhalt, Th&uuml;ringen, im Saarland, in Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen liegen die Kaufpreise im Mittel unter dem 22,5-Fachen der j&auml;hrlichen Nettokaltmieten.<\/p>\n<p>&bdquo;Ein kleiner Vervielf&auml;ltiger kann f&uuml;r Selbstnutzer ein erster guter Hinweis darauf sein, dass die finanzielle Belastung durch den Erwerb einer Immobilie die ansonsten entstehenden Mietzahlungen langfristig nicht &uuml;bersteigt&ldquo;, sagt Eva Grunwald, Bereichsleiterin f&uuml;r das &nbsp;Immobiliengesch&auml;ft Privatkunden bei der Postbank. &bdquo;Noch wichtiger ist aber, dass K&auml;ufer realistisch einsch&auml;tzen, ob die Wunschimmobilie &nbsp;&uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum zur individuellen Lebensplanung passt &#8211; &nbsp;und ob neben den Kaufnebenkosten auch eventuelle Zins&auml;nderungen sowie Sanierungsbedarfe in 15 bis 20 Jahren geschultert werden k&ouml;nnen.&ldquo; Wer den Kauf einer Immobilie in Erw&auml;gung zieht, sollte bei seiner &nbsp;Entscheidung auch die k&uuml;nftig zu erwartende Wertentwicklung ber&uuml;cksichtigen. Dabei kann der vom Hamburgischen WeltWirtschaftsinstitut f&uuml;r die Postbank errechnete Investitionschancen-Index helfen.<\/p>\n<p>Am wenigsten k&auml;uferfreundlich ist das Miete-Kaufpreis-Verh&auml;ltnis in den dichtbesiedelten Stadtstaaten. In Hamburg werden f&uuml;r den Wohnungskauf rechnerisch 33,6 Jahresmieten f&auml;llig. In der Bundeshauptstadt sind es rund 32 Jahresmieten, ebenso in Bayern, wo die hohen Immobilienpreise in und um M&uuml;nchen den Landesschnitt nach oben treiben. &bdquo;Wenn die Kaufpreise den Mietpreisen davonlaufen, kann dies ein erstes Anzeichen f&uuml;r eine kommende Markt&uuml;berhitzung sein. Interessenten sollten bei ihrem Wunschobjekt dann genau pr&uuml;fen, ob der Kaufpreis vor allem durch Spekulationen gepr&auml;gt ist oder angesichts Lage, Ausstattung, Anbindung sowie der langfristigen Nachfrageentwicklung gerechtfertigt erscheint&ldquo;, erkl&auml;rt Grunwald.<\/p>\n<h3>PRESSEKONTAKT<\/h3>\n<p><b>wwr publishing GmbH &#038; Co. 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