{"id":116,"date":"2017-06-09T10:05:07","date_gmt":"2017-06-09T08:05:07","guid":{"rendered":"http:\/\/dresdentipps.de\/?p=116"},"modified":"2017-06-09T10:05:07","modified_gmt":"2017-06-09T08:05:07","slug":"studentenwohnungsmarkt-deutschland-im-fokus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=116","title":{"rendered":"Studentenwohnungsmarkt Deutschland im Fokus"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><p dir=\"auto\">Die Universit\u00e4ten und Hochschulen in Deutschland haben mit rund 2,8 Millionen eingeschriebenen Studenten zum Wintersemester 2016\/2017 das neunte Rekordjahr in Folge verzeichnet. Die Studierendenzahl wuchs gegen\u00fcber dem Wintersemester 2015\/2016 erneut um 1,8 Prozent, was jedoch die niedrigste Zuwachsrate seit zehn Jahren war. Laut dem international t\u00e4tigen Immobiliendienstleister Savills ist k\u00fcnftig nicht mehr mit einem Anstieg zu rechnen. Vielmehr sei davon auszugehen, dass die Zahl der St\u00e4dte mit r\u00fcckl\u00e4ufigen Studierendenzahlen zunehmen wird.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Nicht vom R\u00fcckgang betroffen ist dabei die Gruppe ausl\u00e4ndischer Studierender. Sie erreichte mit 358.000 im Wintersemester 2016\/2017 einen neuen Spitzenanteil von 12,8 Prozent an allen Studierenden. Parallel zum Anstieg der Studierendenzahlen verknappte sich jedoch laut Savills der verf\u00fcgbare Wohnraum: W\u00e4hrend im Jahr 2006 in den 30 gr\u00f6\u00dften Hochschulst\u00e4dten Deutschlands noch ein Angebot von \u00fcber 1,7 Millionen Wohnungen mit erschwinglichen Mietpreisen 1,1 Millionen Studierenden zur Verf\u00fcgung stand, waren es im Jahr 2016 nur noch 1,1 Millionen f\u00fcr \u00fcber 1,5 Millionen Studierende. Gleichzeitig verbleibt die Versorgungsquote durch \u00f6ffentliche und private Wohnheimpl\u00e4tze in denselben St\u00e4dten auf einem Niveau von elf Prozent. Auch in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren w\u00e4chst die Bettenversorgung durch Wohnanlagen laut Savills geringf\u00fcgig auf 13 Prozent. \u201eDie zunehmende Knappheit geht einher mit stark steigenden Mieten, wodurch Investoren in die Assetklasse Studentenwohnen gelockt werden. Bereits 2016 wurden in Deutschland Studentenwohnanlagen f\u00fcr fast eine dreiviertel Milliarde Euro gehandelt \u2013 mehr als das Transaktionsvolumen in den Jahren 2009 bis 2015 zusammen. 2017 wird aller Voraussicht nach die Milliardengrenze geknackt\u201c, so Michael Gail, Associate Director Investment bei Savills Deutschland.<\/p>\n<p>Die hohe Nachfrage nach studentischem sowie kleinem, tempor\u00e4rem Wohnraum in Deutschland wird die Investmentaktivit\u00e4t in dieser Assetklasse auch weiterhin auf einem hohen Niveau halten, so Savills. Bereits im vergangenen Jahr hat eine Institutionalisierung eingesetzt: Immer mehr Versicherungen (35 Prozent am Transaktionsvolumen) oder Spezialfonds von beispielsweise Versorgungskassen (23 Prozent am Transaktionsvolumen) investieren in neue Betten f\u00fcr Studierende. Die Spitzenrenditen der Assetklasse liegen mit 4,0 Prozent in den Top-7-Metropolen immer noch \u00fcber denen klassischer Anlagen wie etwa Mehrfamilienh\u00e4usern (3,1 Prozent). Gail: \u201eIm Zuge der hohen Investorennachfrage sind die Renditen jedoch bereits 2016 unter Druck geraten. 5,0 Prozent oder mehr, wie sie 2014 und fr\u00fcher g\u00e4ngig waren, sind heute am Markt kaum mehr zu verzeichnen. Auch im weiteren Jahresverlauf ist mit einer anhaltenden, moderaten Renditekompression zu rechnen.\u201c<\/p>\n<p>Quelle: Pressemitteilung Savills<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Universit\u00e4ten und Hochschulen in Deutschland haben mit rund 2,8 Millionen eingeschriebenen Studenten zum Wintersemester 2016\/2017 das neunte Rekordjahr in Folge verzeichnet. Die Studierendenzahl wuchs gegen\u00fcber dem Wintersemester 2015\/2016 erneut um 1,8 Prozent, was jedoch die niedrigste Zuwachsrate seit zehn Jahren war. 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