{"id":1128,"date":"2018-07-12T05:36:26","date_gmt":"2018-07-12T03:36:26","guid":{"rendered":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=1128"},"modified":"2018-07-12T05:36:26","modified_gmt":"2018-07-12T03:36:26","slug":"millennials-schieben-das-thema-altersvorsorge-auf-die-lange-bank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=1128","title":{"rendered":"Millennials schieben das Thema Altersvorsorge auf die lange Bank"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><p><strong>Obwohl der jungen Generation bewusst ist, dass sie bei der Altersvorsorge aktiv werden sollte, verschiebt sie das Thema lieber in die Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt eine repr&auml;sentative Studie der N&uuml;rnberger Versicherung und des F.A.Z-Instituts, im Rahmen derer die Marktforschungsgesellschaft Toluna insgesamt 1.000 B&uuml;rger im Alter von 18 bis 29 Jahren (sogenannte Millennials) zu den Themen Altersvorsorge, Risikoabsicherung und Versicherungswirtschaft befragt hat. Mit 39,2 Prozent macht sich deutlich mehr als ein Drittel der Befragten Sorgen dar&uuml;ber, dass die staatliche Rente nicht ausreichen wird, um ihren Lebensabend zu finanzieren. Gleichzeitig verfolgen 30,6 Prozent aktuell andere Priorit&auml;ten und wollen zum jetzigen Zeitpunkt nicht in die Absicherung ihres Ruhestands investieren.<\/strong><\/p>\n<p>Neben der gesetzlichen Rente vertrauen Millennials zwar auf klassische Altersvorsorgeprodukte wie beispielsweise Lebensversicherung oder Betriebsrente; f&uuml;r 28,7 Prozent bringen sie aber nicht genug Ertrag. 26,9 Prozent investieren daher im aktuellen Niedrigzinsumfeld lieber in renditest&auml;rkere Geldanlagen wie Wertpapiere oder Immobilien. W&auml;hrend 21,9 Prozent davon ausgehen, dass sie sich &uuml;ber ihr Einkommen auch im Alter selbst finanzieren k&ouml;nnen und daher gar nicht f&uuml;r sp&auml;ter investieren.<\/p>\n<p>Grunds&auml;tzliche Kritik am Rentensystem ist bei der jungen Generation weit verbreitet. So meinen 26,3 Prozent, der Generationenvertrag in seiner jetzigen Form funktioniere nicht mehr &ndash; die eigenen Abz&uuml;ge bei der staatlichen Rente seien bereits aus heutiger Sicht zu hoch. 20,5 Prozent resignieren im Hinblick auf die Altersvorsorge g&auml;nzlich. Sie glauben: Die, die nicht vorsorgen, w&uuml;rden am Ende &uuml;ber das Sozialsystem genauso viel Leistung bekommen wie sie selbst. 18,5 Prozent vertrauen sogar darauf, dass bis zu ihrem Ruhestand neue Rentenkonzepte gefunden w&uuml;rden, die sie im Alter finanziell absichern. 16,5 Prozent hingegen denken noch gar nicht an ihre Altersvorsorge, w&auml;hrend 16,7 Prozent sich f&uuml;r zu jung halten, um sich mit diesem Thema zu befassen.<\/p>\n<p>Dr. Armin Zitzmann, Vorstandsvorsitzender der N&uuml;rnberger Versicherung, zu den Studienresultaten: &bdquo;Die junge Generation droht das Vertrauen in die gesetzliche und private Altersvorsorge zu verlieren. Neben einer Reform der gesetzlichen Rente m&uuml;ssen wir als Versicherungswirtschaft weiterhin unseren Beitrag dazu leisten, die Altersvorsorge f&uuml;r Millennials attraktiver zu machen. Hierzu bedarf es neben Aufkl&auml;rung vor allem auch neuer Produktans&auml;tze, die sich an den ge&auml;nderten Lebensverh&auml;ltnissen der jungen Menschen orientieren. Und die ihnen die M&ouml;glichkeit geben, ihre Lebensphasenplanung langfristig aber auch flexibel zu gestalten.&ldquo;<\/p>\n<h3>PRESSEKONTAKT<\/h3>\n<p><b>wwr publishing GmbH &#038; Co. 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