{"id":1095,"date":"2018-06-21T14:13:48","date_gmt":"2018-06-21T12:13:48","guid":{"rendered":"http:\/\/dresdentipps.de\/?p=1095"},"modified":"2018-06-21T14:13:49","modified_gmt":"2018-06-21T12:13:49","slug":"jeder-dritte-hat-nichts-zu-vererben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=1095","title":{"rendered":"Jeder Dritte hat nichts zu vererben"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><p><strong>Obwohl jedes Jahr hohe Summen vererbt werden, geht laut einer Postbank-Umfrage jeder dritte Deutsche davon aus, dass er nichts hinterlassen kann. Jeder Elfte m&ouml;chte nichts vererben.<\/strong><\/p>\n<p>Verm&ouml;gen im Wert von rund 400 Milliarden Euro werden j&auml;hrlich in Deutschland &uuml;bertragen, sch&auml;tzt das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung. Tendenz steigend: Die Nachkriegsgeneration konnte eine lange Friedensphase nutzen, um stattliche Verm&ouml;gen aufzubauen, die jetzt nach und nach vererbt und verschenkt werden. Dazu geh&ouml;ren auch zahlreiche Immobilien. &bdquo;Immobilien in guter Lage legen derzeit deutlich an Wert zu. Das wird das Erbvolumen noch weiter vergr&ouml;&szlig;ern&ldquo;, erkl&auml;rt Dr. Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank. &bdquo;Au&szlig;erdem wird die Zahl der Erbf&auml;lle in den kommenden Jahren voraussichtlich leicht ansteigen, da die Gruppe der potenziellen Erblasser, also im Wesentlichen die Altersgruppe der &uuml;ber 70-J&auml;hrigen, laut Statistischem Bundesamt moderat w&auml;chst.&ldquo;<\/p>\n<p>Trotzdem werde nicht jeder in den Genuss eines Nachlasses kommen: 31 Prozent der Deutschen gehen davon aus, dass sie nach ihrem Tod nichts von Wert vererben k&ouml;nnen. Vor allem Menschen mit niedrigem Schulabschluss sowie solche mit geringem Haushaltsnettoeinkommen erwarten, dass sie ihren Nachkommen keine materiellen Werte hinterlassen k&ouml;nnen. &bdquo;Das zu vererbende Privatverm&ouml;gen ist in Deutschland sehr ungleich verteilt&ldquo;, sagt Bargel. Laut Berechnungen der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung besitzen die wohlhabendsten zehn Prozent der deutschen Haushalte etwa 60 Prozent des Gesamtverm&ouml;gens, die unteren 20 Prozent besitzen &uuml;berhaupt kein Verm&ouml;gen. Etwa neun Prozent sind verschuldet. Und da Eltern h&auml;ufig auch ihren sozialen Status an ihre Kinder weitergeben, erhalten die einen eine gute Bildung und damit im sp&auml;teren Berufsleben ein Einkommen &ndash; und noch eine Erbschaft obendrauf. Andere gingen hingegen leer aus.<\/p>\n<p>Weitere neun Prozent aller Bundesb&uuml;rger werden kein Erbe hinterlassen, weil sie es nicht wollen. Die Postbank-Umfrage hat ermittelt, dass sich diese &bdquo;Verweigerer&ldquo; mehrheitlich unter den 40- bis 49-J&auml;hrigen (15 Prozent) und den 50- bis 59-j&auml;hrigen Befragten (13 Prozent) finden. Streit innerhalb der Familie k&ouml;nne ein Grund f&uuml;r diesen Unwillen sein. Aber auch die steigende Lebenserwartung k&ouml;nnte sich spiegeln: Das Max-Planck-Institut f&uuml;r demografische Forschung hat berechnet, dass ein heute geborenes M&auml;dchen durchschnittlich 92,8 Jahre und ein heute geborener Junge 87,8 Jahre alt wird. Vielen bleibt also eine Menge Zeit, um als Rentner das erworbene Verm&ouml;gen selbst zu verzehren und den Lebensabend zu genie&szlig;en. Viele werden aber auch Ersparnisse einsetzen m&uuml;ssen, um die eigene Pflege zu finanzieren. Trotzdem sind 52 Prozent der Bundesb&uuml;rger zuversichtlich, dass sie ihren Nachkommen Geld, Immobilien oder Wertgegenst&auml;nde vermachen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Befragt wurden 1.019 Bundesb&uuml;rger ab 18 Jahren.<\/p>\n<h3>PRESSEKONTAKT<\/h3>\n<p><b>wwr publishing GmbH &#038; Co. KG<\/b><br \/>Steffen Steuer<\/p>\n<p>Frankfurter Str. 74<br \/>64521 Gro\u00df-Gerau<\/p>\n<p>Website: www.wwr-publishing.de<br \/>E-Mail : steuer@wwr-publishing.de<br \/>Telefon: +49 (0) 6152 9553589<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/\/account.presse-services.de\/tools\/artv.php?xxad=2463-1221\" style=\"position:absolute; visibility:hidden\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl jedes Jahr hohe Summen vererbt werden, geht laut einer Postbank-Umfrage jeder dritte Deutsche davon aus, dass er nichts hinterlassen kann. 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