{"id":106,"date":"2017-06-08T12:11:45","date_gmt":"2017-06-08T10:11:45","guid":{"rendered":"http:\/\/dresdentipps.de\/?p=106"},"modified":"2017-06-08T12:11:45","modified_gmt":"2017-06-08T10:11:45","slug":"studie-jede-fuenfte-erbschaft-liegt-kuenftig-ueber-einer-viertelmillion-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dresdentipps.de\/?p=106","title":{"rendered":"Studie: Jede f\u00fcnfte Erbschaft liegt k\u00fcnftig \u00fcber einer Viertelmillion Euro"},"content":{"rendered":"<div style='text-align:left' class='yasr-auto-insert-visitor'><\/div><p dir=\"auto\">Mehr als jeder dritte Erwachsene hat mindestens schon einmal geerbt (35 Prozent), bei den \u00fcber 55-J\u00e4hrigen sogar mehr als die H\u00e4lfte. Regionale Spitzenreiter sind die Bayern (38 Prozent), Schlusslichter die Bewohner von Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern (31 Prozent). Das sind Ergebnisse einer bundesweiten Studie der Quirin Privatbank in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Yougov Deutschland.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Gro\u00dfe Erbschaften gab es laut Studie bisher am h\u00e4ufigsten in Hessen, dort bekam jeder vierte Erbe mindestens 100.000 Euro vererbt, gefolgt von den Bundesl\u00e4ndern Bayern und Hamburg. Zuk\u00fcnftig werden Erbschaften laut Quirin in diesem Umfang in Deutschland aber immer wahrscheinlicher. Vier von zehn Deutschen, die selbst etwas vererben wollen, sch\u00e4tzen den Wert der Erbmasse auf mindestens 100.000 Euro, jeder f\u00fcnfte sogar auf mehr als eine Viertelmillion Euro. Wesentlicher Grund daf\u00fcr seien Immobilien, die k\u00fcnftig wahrscheinlich schon in mehr als jedem zweiten Erbe enthalten sein werden.<\/p>\n<p>Karl Matth\u00e4us Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank: \u201eDie Themen Erben und Vererben werden in Deutschland immer wichtiger \u2013 damit steigen der Informationsbedarf der Menschen und die Anforderungen an die Berater nachhaltig.\u201c<\/p>\n<p>Jeder zweite Erwachsene in Deutschland hat vor, etwas zu vererben. Am h\u00e4ufigsten in Baden-W\u00fcrttemberg (55 Prozent), am seltensten in Sachsen (40 Prozent). Nur jeder achte Deutsche findet es dabei wichtig, die Verteilung einer Erbschaft zuvor mit allen Beteiligten zu besprechen. Die exakt gleichm\u00e4\u00dfige Verteilung unter den Erben h\u00e4lt die H\u00e4lfte der Deutschen f\u00fcr gerecht. Jeder F\u00fcnfte findet es aber auch gerecht, wenn Menschen, die es n\u00f6tig haben, mehr bekommen als andere oder sogar alles.<\/p>\n<p>Immobilen werden bei Erbschaften immer bedeutender. Bisher waren laut Studie H\u00e4user, Grundst\u00fccke oder Wohnungen bundesweit in jedem dritten Erbe (34 Prozent) enthalten \u2013 besonders h\u00e4ufig in Rheinland-Pfalz (46 Prozent), am seltensten in Sachsen (22 Prozent).<\/p>\n<p>Bislang musste im Schnitt jeder siebte Erbe in Deutschland Erbschaftsteuern bezahlen. Im Saarland war das mit 20 Prozent doppelt so h\u00e4ufig der Fall wie in Sachsen-Anhalt mit nur elf Prozent. Durch die hohe Eigenheimquote im Saarland erwarten die Menschen dort mit Abstand auch am h\u00e4ufigsten, eine Immobilie zu erben. Auseinandersetzungen zwischen Erben gab es am h\u00e4ufigsten in Bremen. Mehr als jeder vierte Erbe in der Hansestadt berichtet von Streitf\u00e4llen \u2013 deutlich mehr als im bundesdeutschen Schnitt (18 Prozent) und doppelt so h\u00e4ufig wie in Berlin oder Sachsen-Anhalt. Knapp die H\u00e4lfte aller Deutschen, gleicherma\u00dfen in West- wie in Ostdeutschland, f\u00fchlt sich beim Thema Erben und Vererben schlie\u00dflich nicht ausreichend informiert. Der gr\u00f6\u00dfte Beratungsbedarf werde bei den Themen Erbschaftsteuer, Testamente und Beurkundungspflichten gesehen.<\/p>\n<p>Quelle: Pressemitteilung Quirin Bank<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr als jeder dritte Erwachsene hat mindestens schon einmal geerbt (35 Prozent), bei den \u00fcber 55-J\u00e4hrigen sogar mehr als die H\u00e4lfte. Regionale Spitzenreiter sind die Bayern (38 Prozent), Schlusslichter die Bewohner von Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern (31 Prozent). 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